Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft


….weil ihr absurde Kriege führt….Worte über und an den Frieden

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Puja für den Frieden – Element Feuer / Bild von pixabay

Da sitze ich doch eben in einem kleinen, anthroposophischen Lokal und geniesse nach einem guten Pastinakencremesüppchen meinen Kräutertee mit dem blumigen Namen Obstwiese……..der genau so schmeckt, nach einer Obstwiese im Spätsommer…..

Das kleine Lokal hier umgibt eine ganz liebevolle Athmossphäre und gestern schon fielen mir all die kleinen Büchlein auf den Fensterbänken auf, die uns Menschen dazu leiten, sich nicht nur an einem bestimmten Platz sich niederzulassen, sondern ab und an mal das Plätzlein zu wechseln.

Heute saß ich halt dort, wo ein Buch mit obigem Titel in der Fensterbankecke anlehnte. Nachdem ich einige Gedichte und Geschichten gelesen hatte, möchte ich Euch gern ein paar davon mit Euch teilen.

Natürlich sind darunter auch einige, denen nachgesagt wurde, dass sie gegen das  Regime der Regierung von 1933 – 1945 agiert hätten……so wie der Wolfgang Borchert. Ich glaube aber eher, dass er einfach nur Pazifist war, der die Nase gestrichen voll hatte von kriegerischen Gedanken,  den Handlungen und dem damit verbundenen Leiden. Auch biblische Worte aus dem alten und neuen Bibelbuch kommen darin vor, nebst Aussagen unserer lieben Freunde aus dem gelobten Lande und dem islamischen Religionsbuch.

Es ist eine vielschichtige Zusammenfassung, wie Frieden verstanden wird. Man erkennt, dass es keine allgemeingültige Regeln und Handlungsweisen gibt, damit Frieden stattfinden kann…..

 

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Frieden – Element Wasser / Bild von Pixabay

LAOTSE – damit es Frieden gibt

Damit es Frieden in der Welt gibt, müssen Völker in Frieden leben. Damit es Frieden zwischen den Völkern gibt,dürfen sich Städte nicht gegeneinander erheben. Damit es Frieden in den Städten gibt, müssen sich Nachbarn verstehen. Damit es Frieden zwischen Nachbarn gibt, muss im eigenen Haus Frieden herrschen. Damit im Haus Frieden herrscht, muss man ihn im eigenen Herzen finden.

 

Wolfgang Borchert
Dann gibt es nur eins!
Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelme und Maschinengewehre. dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Du. Mädchen hinterm Ladentisch und Mädchen im Büro. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Granaten füllen und Zielfernrohre für Scharfschützengewehre montieren, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN! Du. Besitzer der Fabrik. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst
statt Puder und Kakao Schießpulver verkaufen, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Du. Dichter in deiner Stube. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Liebeslieder, du sollst Haßlieder singen, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Du. Arzt am Krankenbett. Wenn sie dir morgen befehlen, du
sollst die Männer kriegstauglich schreiben, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Du. Pfarrer auf der Kanzel. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst den Mord segnen und den Krieg heilig sprechen, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Du. Kapitän auf dem Dampfer. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keinen Weizen mehr fahren – sondern Kanonen und Panzer, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Du. Pilot auf dem Flugfeld. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Bomben und Phosphor über die Städte tragen, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Du. Schneider auf deinem Brett. Wenn sie dir morgen befehlen,
du sollst Uniformen zuschneiden, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Du. Richter im Talar. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst zum Kriegsgericht gehen, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Du. Mann auf dem Bahnhof. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst das Signal zur Abfahrt geben für den Munitionszug und für den Truppentransport, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Du. Mann auf dem Dorf und Mann in der Stadt. Wenn sie morgen kommen und dir den Gestellungsbefehl bringen, dann gibt es nur eins:
Sag NEIN!
Du. Mutter in der Normandie und Mutter in der Ukraine, du, Mutter in Frisko und London, du, am Hoangho und am Mississippi, du, Mutter in Neapel und Hamburg und Kairo und Oslo – Mütter in allen Erdteilen, Mütter in der Welt, wenn sie morgen befehlen, ihr sollt Kinder gebären, Krankenschwestern für Kriegslazarette und neue Soldaten für neue Schlachten, Mütter in der Welt, dann gibt es nur eins:
Sagt NEIN! Mütter, sagt NEIN!

 

Postkarte an junge Menschen /  von Walter Bauer

Gebt nicht nach, wie wir getan haben, folgt den Verlockungen nicht, denkt nach, verweigert, verweigert, lehnt ab.

Denkt nach, bevor ihr ja sagt.

Glaubt nicht sofort, auch den Einleuchtenden nicht, Glauben schläfert ein, und ihr wollt wach sein. Fangt mit einem weissen Blatt an, schreibt selbst die ersten Worte.

Lasst Euch nichts vorschreiben. Hört gut zu, hört lange zu, aufmerksam.

Glaubt der Vernunft nicht, der wir uns unterwarfen. Fangt mit der stummen Revolte des Nachdenkens an, prüft und verwerft.

Bildet langsam das Ja eures Lebens. Lebt nicht wie wir. Lebt ohne Furcht.

 

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Friede – Element Erde / Bild von pixabay

Auf der Schwelle des Hauses  /  von Günter Kunert

In den Dünen sitzen……Nichts sehen als die Sonne…..Nichts fühlen als Wärme…..Nichts hören als Brandung…..Zwischen zwei Herzschlägen glauben : Nun ist Frieden

 

Abendglockengebet  /  von Rudolf Steiner

Das Schöne bewundern, das Wahre behüten, das Edle verehren, das Gute beschliessen:

es führet den Menschen, im Leben zu Zielen, im Handeln zum Rechten, im Fühlen zum Frieden, im Denken zum Lichte;

und lehrt ihn vertrauen, auf göttliches Walten, in Allem was ist: im Weltenall, im Seelengrund.

 

Morgenspruch für die oberen Schulklassen  / von Rudolf Steiner

Ich schaue in die Welt, in der die Sonne leuchtet, in der die Sterne funkeln;

in der die Steine lagern, die Pflanzen lebend wachsen, die Tiere fühlend leben, in der der Mensch beseelt, dem Geiste Wohnung gibt;

Ich schaue in die Seele, die mir im Innern lebt.

 

Worte von Baruch von Spinoza / einem kritischen jüdischen Geist aus 1600

Friede ist nicht Abwesenheit vom Krieg.

Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung,

eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit.

 

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Friede – Element Luft / Bild von pixabay

Aldous Huxley 

Friede ist erlangte Freiheit…….Freiheit ist zugleich Wahrheit.

Francesco Petrarca

Fünf grosse Feinde des Friedens wohnen in uns: nämlich Habgier, Ehrgeiz, Neid, Wut und Stolz. Wenn diese Feinde vertrieben werden könnten, würden wir zweifellos ewigen Frieden geniessen.

Astrid Lindgren

Über den Frieden sprechen, heisst über etwas sprechen, was es (noch) nicht gibt…..

Ernst R. Hauschka

Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit kann auch der Teufel versprechen, nämlich SO, wie er sie versteht…

 

Wer mehr aus diesem Büchlein lesen möchte, kann es sich gerne bestellen beim

Verlag Urachhaus Stuttgart

 

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Frieden – die vier Elemente vereint / Fundstück auf pixabay

 

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Auserwähltsein – gemeinsame Grundlagen der drei grossen Religionen

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der Mensch entscheidet welche Wahl er trifft, nicht die Religionsführer…. / Fundstück bei pixabay

Schon vor ca. 9 Monaten fiel mir ein Artikel in die Hände, der Passagen aus dem Talmud beschreibt………sie kamen mir allerdings nicht so ganz „koscher“ vor, weshalb ich auch sehr lange damit gewartet habe.

Nun bin ich am Überarbeiten einiger Artikel, die noch im Fundus lagen und mit dieser Überarbeitung gehe ich jetzt mehr d’accords.

Wer sind denn nun wirklich die „Auserwählten“ ?

 

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Ein Kommentar

Bäriges :-)

Zum Wochenende mal was ganz Anderes 🙂

Das Eisbärenvideo bekam ich kürzlich über einen guten Freund zugesandt und es zeigte mir, wie schön und fürsorglich Mutterliebe ist.

Ich wünsche Gross und Klein hier, einen bärig schönen Sonntagnachmittag.

 

 

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Wie man trotz Krieg Erinnerungen an die eigene Kultur lebendig hält….

Vielleicht sollten wir uns ein Beispiel daran nehmen, sollten unsere eigenen kulturellen Wurzeln wieder mehr ins Bewusstsein mit hineinnehmen.

Doch wenn ich mir unsere Generation der Heranwachsenden anschaue, merke ich, dass da nur wenig Hoffnungsvolles herumläuft. Sie laufen vor sich hin, die Augen gebannt auf den Handy Bildschirm gerichtet, sie sprechen mit imaginären Personen die ihnen ins Ohr quatschen, reden über Urlaub, ihre Fernreisen die sie demnächst machen, welcher Laden grad die besten Klamottenschnäppchen hat, welche Disco hip und angesagt ist, was die oder der in phrasenbuuk gesagt und gepostet hat und welcher Verein demnächst aufsteigen wird in der Fussball Liga…..

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Neues aus Mannhem….

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Magnolienbaum Mannheimer Park  –  Fundstück bei Pixabay

Ich mag ja sonst nicht gerne Werbung machen, aber ich finde diese neue CD von den Söhnen Mannheims ziemlich gut…..

Früher war mir ihre Musik zu sehr getragen und klerikal orientiert. Habe zwei CD’s von Ihnen und habe sie nicht oft anhören können, da sie mir zu schwer waren….

Doch mit Xavier Naidoos’s Engagement für die Wahrheit und das was so läuft in unserer politischen Welt, habe ich einige Bonuspunkte verteilen können.

Deshalb hier jetzt die Seite der Söhne Mannheims und zu ihrer Musik zum Runterladen. Ich denke mir Werbung wird ihnen ziemlich schwierig gemacht werden, da ihre sozialkritische Musik, bzw. ihre Texte nicht so wirklich erwünscht sind.

Vielleicht mögen einige von Euch hineinhören….

Musikseite von den Söhnen Mannheims

 


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ZEITDOKUMENTE – Teil 2: Blick ins Foto-Album eines Soldaten der SS-Divison „Das Reich“

Ich messe alle Aussagen an dem gemeinsamen deutschen Kulturverständnis all der Menschen, die ich liebe, egal welcher Hautfarbe, Herkunft, Sozialisation, Wohnland sie sind. Dieses grundlegende Kulturverständnis baut auf dem Leben maximalen Gemeinwohls mit minimalem Eigennutzanteil auf.

Berichten, die offen oder versteckt suggerieren: „Alles Übel hat deutsche Wurzeln/Ursachen, Gutes über Deutsche gibt es nicht“ sind mir suspekt und es bäumt sich eine starke Ablehnung in mir auf.

Wer neugierig entdecken will, wie häufig dieses Paradigma in den Qualitätsmedien in gebetsmühlenartiger Leier wiederholt wird, wird staunen. Sehr oft ist es in „wohlmeinenden Beiträgen“ gut versteckt.

Bei deinem Beitrag und den Bildern geht mir das Herz auf, lieber Deutscher Tagebuchschreiber.

Bei diesen Bildern werden die immer noch tief vorhandenen grundlegenden deutschen Gefühle, wie Güte, Gemein-Sinn, Loyalität, Hilfe und Unterstützung für Andere, egal in welcher Situation sie sind, berührt.

Danke für diesen Kultur-regenerativen Beitrag.

Tagebuch eines Deutschen

Vorwort:

Eine alte Weisheit lautet: „Alles was Du benötigst für die Erfahrungen, die Du in diesem Leben machen sollst, wird den Weg zu Dir finden.“

Genauso ist es! Da mein Projekt zum Sammeln und Veröffentlichen von Zeitdokumenten unserer Vorfahren bisher – mit einer Ausnahme –  keine Unterstützung erhielt, fand eines dieser Vermächtnisse unseres Volkes über einen anderen Weg zu mir.

Letzte Woche traf ich mich mit meinem Vater. Er brachte etwas zu diesem Treffen mit, von dem er dachte, ich würde mich dafür interessieren. Und diese Vermutung war richtig! Es handelt sich um den Bildband eines Bekannten, den dieser wiederum von seinem inzwischen verstorbenen Vater geschenkt bekam.

Bei diesem Buch handelt es sich nicht um ein in Massenproduktion gefertiges Produkt aus der Lügen-Schmiede der Besatzer. Der Autor trug privat mit viel Herzblut und Zeitaufwand alle Bilder, die er und seine Kameraden während des Krieges gemacht haben zusammen und mit schuf…

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Die Sufis, Rumi und das Zikr

dance-65037_640Wer ist  Jalal ad-Din Rumi ?

Er ist einer der berühmtesten Mystiker des Islam, einer der bedeutendsten Dichter des Persischen und Gründer des Ordens der tanzenden Derwische: Jalal ad-Din Rumi. Seine Verse wurden jetzt neu ins Deutsche übersetzt.

Jalal ad-Din Rumi, der in der Zeit von 1207 bis 1273 gelebt hat, war nicht nur Verfasser von Versen, sondern auch ein Mystiker. Er suchte Gott auf ekstatische Weise, durch rhythmisches Tanzen und Singen in der Sufi-Tradition.

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