Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft


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Vorsorgen für die Krise…?

Hier zwei Berichte von Menschen die Krieg und Krisenzeit miterlebt haben. Auch wenn mir die Auseinandersezung damit nicht gerade angenehm ist, so ist es dennoch sinnvoll, dort hinzuschauen und vielleicht etwas davon abzuspeichern, evtl, sogar umzusetzen.

Sollte der grosse Knall eintreffen, dann isses eh schnurz…..

Doch wenn es anders kommt, ähnlich den Berichten der Vorbereiter ( Prepper ), dann isses glaub ich gut ein bissl selbst vorbereitet zu sein.

Unsere Oma und Mutti haben nach dem Krieg dafür gesorgt, dass die gesamte Familie überlebt hat, da Opa in Kriegsgefangenschaft war und sich nicht kümmern konnte. Ich habe jetzt noch ihre Erzählungen im Ohr aus was sie alles etwas zum Ernähren hergestellt haben. Und das obwohl sie selbst Garten hatte. Ein grosses Stück Land musste zum Beispiel verkauft werden, damit nach dem ersten Weltkrieg die Familie überlebte.

Nach dem zweiten WK war es nicht anders…..schwarz zu schlachten war nicht erlaubt und hätte nicht unser Onkel, der damals LKW Fahrer war, ab und an etwas von seinem LKW verloren ( das konnte schon mal ein halbes Schwein sein 😉  ) wäre es unserer Familie weitaus schlechter gegangen.

Prepper erzählen – Ausreden der NichtPrepper gibt es auch…

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Permakultur Kleinod im Westerwald zu verkaufen…

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Bauerngärtchen vor Haus – Fundstück bei Pixabay

Eigentlich mache ich sowas ja nicht, also Verkaufswerbung für etwas.

Doch dieses Angebot hört sich zu gut an, um es nicht weiterzureichen……

Das Objekt welches zum Verkauf freigegeben ist, liegt mitten im Westerwald bei Limburg an der Lahn. Es wurde in liebevoller Kleinarbeit in den letzten 15 Jahren zu einem Permakulturgarten mit einigen Ziegen, einem Esel und einer reichhaltigen Flora an Pflanzen zur Selbstversorgung geschaffen. Wegen der Hanglage wurden etliche Kubikmeter Erde in mühevollen Arbeitsgängen so umgelagert, dass damit eine bewirtbare Humusdecke vorhanden war und der Bodenerosion entgegenwirken konnte. Ich weiss wie schwer das ist, denn allein unsere Mutter und Oma haben nach dem damaligen Hausneubau ca. 300 Schiebekarren voll Erde umgelagert um eine riesige Terrasse anzulegen…..

Das Alles hat dieser wunderbare Mensch geschaffen und fühlt nun den Ruf nach etwas Anderem…..

Es wäre schade, wenn dieses Kleinod nicht weiter bewirtschaftet werden würde. Da ich ab nächstes Jahr wegen eines eigenen kleinen Projektes in die Nähe von Limburg ziehen werde, wäre dies eine wunderbare Möglichkeit so etwas wie ein kleines feines Kommunikations-Netz von Selbstversorgern aufzubauen, oder zumindest sich schon mal zu vernetzen.

Und wenn es dann vielleicht noch Menschen sind, die über den Blog bekannt sind, wäre das noch feiner.

Schaut doch einfach mal rein oder reicht es weiter an Menschen, denen das Thema der Selbstversorgung am Herzen liegt.

Verkauf von Garten Antana / Westerwald


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Süsslupinen – eine heimische Alternative zu Soya und wohlschmeckender Kaffeeersatz

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Weisse Süßlupine – die beste Sorte für Kaffeeersatz / gefunden bei Pixabay

Da mittlerweile der traditionelle „Muckefuck“ oder auch „Blümchenkaffee von Lindes und Kathreiner Malz Kaffee von der unsäglichen Firma Nestlè aufgefressen wurde, mir der lösliche Dinkel und Getreidekaffee nicht so gut schmeckte, hab ich es mal mit Lupinenkaffee und Dinkelkaffee gemahlen probiert.

Beide bekommen ein Plus von mir, denn sie sind geschmacklich wirklich nah am Kaffeegeschmack dran.

Natürlich hat die Kaffeeindustrie etwas dagegen wenn der Ersatzkaffee als Kaffee bezeichnet wird. Kaffee darf nur so bezeichnet werden wenn es aus der Kaffeekirsche hergestellt wird. Deshalb müssen die Hersteller gut darauf achten die richtigen Kaffeebezeichnungen zu verwenden….sonst jibbets woll Ärger.

 

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wwoofer – interessierte hilfreiche Wanderarbeiter für alternative Kleinbauerhöfe

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kleine Landarbeiter bei der Arbeit 🙂 – Fundstück bei Pixabay

Eine sehr gute Freundin von mir, die grad raus aufs Land gezogen ist, findet immer supertolle Dinge im Netz….die kleine Findemaus 😉

Wie dieses hier……wwoof

Ich kenne sowas in der Art aus Irland, da gibt es diese „wooferbewegung“ schon länger. Hier betrifft es wohl hauptsächlich kleinere Bauernhöfe, die knapp bei Kasse sind und schauen müssen, dass sie halbwegs über die Runden kommen.

Oft können sie nämlich nicht mehr das Alles alleine stemmen, da braucht es dann hilfreiche Geister wie diese beiden kleinen Gehilfen auf dem Bild, die sich allerdings ein dickes Stück Arbeit ausgesucht haben…..

 

 

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Brot backen, mal ganz lustig :-)

Eigentlich gibt es ja genügend Videos mit Mamis und ihren Kinderleins….

Aber diesen putzigen kleinen Kerl namens Elvis, den fand ich zu herzallerliebst, so dass ich ihn Euch nicht unterschlagen möchte…..

Einen schönen Sonntagsausklang euch Allen.

 


Früchtekuchen aus unterschiedlichen deutschsprachigen Regionen

Ich liebe Früchtebrot und Brötchen, ist sowas wie eine Weihnachts Kindheitserinnerung.

Beim Suchen der Videos und Rezepte, bin ich darauf gekommen, dass unterschiedliche Länder auch unterschiedliche Varianten haben.

Die Schwaben backen am liebsten ihr Apfelbrot, während die Bayern und Österreicher das Kletzenbrot in ihrer Tradition haben, die Dresdner ihren traditionellen Dresdner Stollen, die Bremer ihren Bremer Klaben und die Berliner ihren Rosinenstuten…..

Ich finde sie schmecken alle gaaaaanz lecker und es ist schön wenn die Tradition des Selberbackens damit wieder geweckt wird, denn……Selbstgebackenes schmeckt einfach leckerer.

Für ganz Eilige hab ich dieses schnelle Rezept hier gefunden, welches heute ruckizucki zum Einsatz kam……und wisst ihr was? Ich musste schon mal ein halbes Semmelchen probieren und es ist saulecker geworden, nicht so süss wie vom Bäcker, da kaum Süssmitel drin, nur etwas Vanillezucker und den Saft von den eingeweichten Trockenfrüchten….ich habe es allerdings noch etwas abgewandelt, habe noch kleingeschnittene Datteln und Aprikosen, nebst kleingehackten Walnüssen mit eingefügt, als auch abgeriebene Zitronenschale.

 

 

Und auch die Rohköstler sollen nicht zu kurz kommen, wie man bei folgendem Rezept leicht nachmachen kann. Übrigens ist mir diese Familie mit ihrer Rohkost noch die Liebste, da sie in einer Art umsetzen, die sich sehr angenehm anfühlt…..

Nordisch Roh – Stollen nach „Essener Art“

 

 

 


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Gemüse einlagern

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eingelegtes Gemüse – machte mir Appetit bei pixabay

Früher hatten wir einen sehr guten, kühlen und dunklen Lagerungskeller, da unser Haus ein Lehmfachwerkhaus war. Dor konnten wir in dem einen Raum unsere Kartoffeln und andere Gemüsesorten lagern, im anderen Raum war unser Eingemachtes und wieder in einem anderen Raum der Kohlenkeller. In der Waschküche vor dem Keller standen die grossen Tongefässe, in denen das milchsauer vergorene Gemüse eingelegt wurde. Dazu gehörten Rote Bete, Schnibbelbohnen, Gurken und Sauerkraut.

Mei war das lecker !

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