Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

Basilikum ist nicht dumm….

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Basilikum Vermehrung / Fundstück bei pixabay

Kennt ihr das auch ?

Da kauft ihr aus dem Supermarkt einen wundervollen Basilikum und er lässt ruckizucki seine Flügel hängen und bekommt schnell kleine Fliegen die ihm zusetzen. Auch was Schimmelbefall angeht, da ist er schnell dabei.

Nun bin ich auf eine Seite gestoßen, die zeigt wie man ganz einfach Basilikum vermehren kann, wenn man einige Punkte beachtet.

Wer Platz hat sollte dieses ruhig mal wagen, denn Basilikum ist ein wohlschmeckendes Kraut mit grosser Heilwirkung auf unseren Organismus.

Basilikum lindert Entzündungen und Gelenkschmerzen, baut Stress ab, beruhigt den Magen und kann sogar multiresistente Bakterien in ihre Schranken weisen. Zusätzlich ist Basilikum eine gute Quelle für Vitamin K, Calcium, Eisen und Betacarotin.

Basilikum: Die Vitalstoffe

Basilikum enthält viele Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine, wie z. B. Mangan, Kupfer und Vitamin C. Besonders interessant sind jedoch die folgenden Vitalstoffgehalte (pro 50 Gramm Basilikum (frisch)):

  • 2000 µg Betacarotin: Diese Menge entspricht immerhin der Hälfte der Betacarotinmenge aus Karotten – und Karotten stehen an der Spitze der Betacarotin-Lieferanten. Betacarotin dient dem Körper als Rohstoff für die Vitamin-A-Bildung, wirkt als Antioxidans z. B. Entzündungen entgegen, hält die Nervenzellen gesund, pflegt die Schleimhäute und ist wichtig für die Sehkraft. Aus 2000 µg Betacarotin kann der Organismus etwa 330 µg Vitamin A herstellen (Tagesbedarf 800 µg).
  • 125 mg Calcium für Knochen und Zähne (Tagesbedarf 1000 mg)
  • 3 mg Eisen für die Blutbildung (Tagesbedarf 10 – 15 mg)
  • 88 µg Vitamin K – und zwar in nur 20 Gramm Basilikum. Zwei grosse Esslöffel Pesto reichen somit aus, um rund 100 Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin K (70 µg) zu decken. Vitamin K ist wichtig für die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel und trägt zu einem gesunden Herz-Kreislauf-System Die sogenannte Rotterdam-Herz-Studie hat gezeigt, dass Menschen, die über einen Beobachtungszeitraum von 10 Jahren Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an natürlichem Vitamin K gegessen haben, signifikant weniger Calciumablagerungen in den Arterien aufwiesen. Die Forscher kamen zum Schluss, dass eine Vitamin-K-reiche Ernährung das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, um ganze 50 Prozent verringern kann.

Noch mehr an informativen Beiträgen findet ihr beim http://www.veda-life.de/ayurveda-heilpflanzen-basilikum.html aus dem einige dieser Angaben stammen……

Und HIER geht’s zur Vermehrungsaktion des grünen Gesundheitskrautes.

Und wer mal sich durchprobieren möchte in der Reichhaltigkeit der verschiedenen Basilikumsorten, der schau mal ob sein Gärtner ihm diese Sorten besorgen kann….ansonsten Tante Gockel fragen 😉

Vom Basilikum werden Blätter, Blütenspitzen und das ätherische Öl verwendet.

Die Sammelzeit ist von Juni bis August. Die wichtigsten Inhaltsstoffe von Basilikum sind ätherische Öle, basilischer Kampfer, Menthol, Thymol, Gerbstoff, Saponine, Flavonide.

Es gibt über 60 verschiedene Sorten des Basilikum.

Das sind die neun wichtigsten:

Zimtbasilikum
Auch „mexikanisches Gewürzbasilikum“ genannt mit starkem Zimtaroma und rosa Blüten. Gut geeignet zur Verfeinerung von Desserts, Tees und Drinks.

Grünes Tulsi
Auch „indisches Basilikum“ genannt mit einem kräftigen Geschmack und Nelkenaroma. Wird in vielen asiatischen Wokgerichten verwendet.

Anisbasilikum
Wird auf Grund seines milden Anisgeschmacks für Süßspeisen besonders im Iran, in Thailand und Vietnam verwendet.

Thai-Basilikum Horapa
Spitzblättrige Sorte für viele Curry-Rezepte und Suppen.

Genueser Basilikum
Hat gewölbte glänzende Blätter und wird in Mitteleuropa besonders für Antipasti und Pesto verwendet.

Dark Opal
Rotblättrige Sorte mit pfeffrigem Geschmack, gut zusammen mit Tomaten, Auberginen, Zucchini.

Rotes krauses Basilikum
Durch den Wirkstoff Anthocyan entsteht die rote Färbung, der auch der Grund für den hohen Vitamin C-Gehalt ist.

Zitronenbasilikum
Würzig-süßer, zitroniger Geschmack. Erfrischende Verfeinerung für Fisch, Meeresfrüchte und Süßspeisen.

Neapolitanisches Basilikum
Auch Mammutbasilikum genannt mit oft handgroßen Blättern und pfeffrigem Aroma. Geeignet für Pesto oder als idealer Sandwichbelag.

 
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Autor: mariettalucia

ein Bäumle aus Moos gebastelt.....Friedenszeichen halt, so wie es richtig ist, so wie ein Baum wächst und nicht auf den Kopf gestellt wie üblich.......ich glaube die Friedensaktivisten benötigen einen kleinen Kurs in Biologie über das Wachstum von Pflanzen, Büschen und Bäumen......

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