Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

Marzipanfirma Niederegger auf dem Prüfstand…

8 Kommentare

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Schaumküsse – maximal pigemtiertes Schaumgebäck / gefunden unter dem bösen Namen, den ich nicht nennen darf bei pixabay

Nun gut, ich weiss ja, dass einige Menschen, besonders diejenigen, die sich der Sozialpädagogik verschrieben haben und meinen, dass ihre Gehirnsynapsen unseren heranwachsenden Kindern ein gutes Weltbild vermitteln könnten, manchmal etwas verquere Synapsenverbindungen in ihrer Physis beinhalten…..

So geschehen jetzt in Hamburg Eimsbüttel.

 

 

Da hat doch eine, wohl vom Rassismusgedanken gepeinigte und gemartete Lehrerin aufgepasst zum Wohle der Menschheit und dieses böse, böse Wort für die Bezeichnung eines seit über 50 Jahren angebotenen Traditionserzeugnisses….ich kann es kaum aussprechen „Mo hr en kopf to rt e“ zu mokieren und anzuprangern als Rassismus.

Natürlich konnte das die Firma Niederegger nicht auf sich sitzen lassen und taufte das gute Stück in „Othellotorte“ um.

Jetzt wird es wirklich dunkel in Deutschland und ich schäme mich für so viel Einknicken unserer alteingesessenen Firmen vor einer Wortklauberei, die eher an einen Kindergarten für Erwachsene erinnert, aber nicht an Menschen mit klar denkenden Gehirn.

Bei den Kommentaren hab ich einen  schönen Bericht gelesen, den ich gerne kopieren möchte, da er mir ein wenig Hoffnung auf ein bissl Normalität gibt, was den Umgang mit unseren Begrifflichkeiten gibt.

Den kopierten Beitrag könnt ihr auf dieser Seite einsehen

„Kürzlich, Elterninfoabend zu einer Veranstaltung am Gymnasium.
Eine harmlose Zwischenfrage eines Vaters zu einem dort geplanten Spiel bei dem als Preis Schokoküsse ausgelobt waren. „Was bitteschön, sind denn Schokoküsse? Sind das Mohrenköpfe?“
Ein Elternbeirat, Frau, bei den Grünen, entrüstet sich stark gekünstelt und meint „Entschuldigen Sie, aber das heißt heute nicht mehr Mohrenkopf sondern Schokokuss, weil sich afrikanischstämmige Mitbürger von der alten Bezeichnung rassistisch beleidigt fühlen könnten.“
Darauf ganz trocken eine sehr tiefe Stimme aus dem Hintergrund: „Also, das ist eine Unterstellung. Ich finde Mohrenkopf viel schöner. Ich zumindest fühle mich von jemandem der Mohrenköpfe, auch Mohrenköpfe nennt, nicht beleidigt. Wohl aber von Menschen die vor absoluter Beliebigkeit ihre Identität verloren haben. Ich bin zwar neu hier, bitte aber sehr darum den Mohrenkopf wieder Mohrenkopf zu nennen. Danke“.
Mittlerweile aufgestanden war für jeden ein Neger zu erkennen der auch mit dem Begriff „Neger“ kein Problem hat, wie er selber beteuerte. Er möchte denjenigen dann nur gerne auch Weißbrot nennen dürfen (hat er mir später unter Schmunzeln so gesagt)
Zuerst betroffenes Schweigen. Dann vereinzelt Applaus der sich bis zu stehendem Applaus steigerte.
War schön.“

Das hier ist auch fein zu lesen und es sich auf der Zunge zergehen zu lassen…. 😉

„Ich bitte um ein maximal pigemtiertes Schaumgebäck, früher sagte man dazu Negerkuss“. 

Niederegger tauft „rassistische“ Torte um….

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8 Kommentare zu “Marzipanfirma Niederegger auf dem Prüfstand…

  1. Liebe Rina, Dein Kommentar vom 13. September 2017 um 19:29

    darf ich mal kurz den Oberlehrer raushängen ? Wir sollten immer ethisch korrekt sein. Aber die „political correctness“ ist ein sch.. Spiel. Sie mag wie Vieles am Anfang eine gute Absicht gehabt haben, inzwischen ist sie zu einer der vielen Sozi-Propagandakeulen verkommen.

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  2. Hm – ich verstehe es vielleicht falsch – aber ich sehe hier einen dicken fetten Mittelfinger der Firma Niederegger – Othello ist bei Shakespeare auch ein Mohr. Also wurde die Torte nur getauft. 🙂

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    • Hallo Rina,

      herzlich willkommen auf unserem Blog. Gut aufgepasst, so kann sich klassische Bildung auszahlen ;-). Und eine durchaus realistische Vermutung. Und vielleicht Anregung für andere deutsche Firmen für passiven Widerstand gegen diesen Schwachsinn.

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    • Hallo. Ja. Das fände ich auf jeden Fall gut. Es nervt, dass man ethisch korrekt sein soll. Meine Güte es gibt wirklich schlimmeres. Ich würde es begrüssen wenn andere sich da was einfallen lassen. Liebe Grüße

      Gefällt 2 Personen

    • Hallo Rina, dein Gedanke ist gut, vielleicht ist es wirklich eine Art „Mittelfinger“ präsentieren……da hab ich noch gar nicht dran gedacht, war nur geplättet wie sehr unsere Firmen sich beugen diesem verbalen Diktat….

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    • Hallo, ich wünsche mir jedenfalls, dass es der Mittelfinger ist. Anderes fände ich wirklich schade. Ich finde es schon schlimm, wie man angeschaut wird, wenn man eines der verpönten Worte verwendet. Oh Weh – als würde man kleine Katzen häuten. Ich kann nur mit den Augenrollen, wenn ich Diskussionen über Zigeunersosse und Negerkuss höre. Von mir aus, benennt es um – aber macht kein Staatsakt draus. Mir ist der Name nicht wichtig – der Geschmack zählt…oder die Geschichte, wenn ich an Pippi Langstrumpf denke. Es wurde schon soviel umbenannt. Raider ist Twix und wieder zurück. Aber da gleich eine Hexenjagd draus machen. Das nervt einfach nur noch.
      Liebe Grüsse

      Gefällt 1 Person

  3. Es scheint ein Programm der Sozis zu sein, in Lebensmitteln zu stöbern (Fratzenbuchessenfotogrphierenversaut?) sich aufzuregen. Bein einer großen Bäckerkette wurden Granatsplitter umbenannt in was weiss ich, weil „sich die Flüchtlinge beleidigt fühlen könnten“.

    Ich frage mich nur, wer mehr unter richtigen Granatsplittern zu leiden hatte, die Deutschen oder die Massenmigranten aus Nordafrika.

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    • Ich vermute mal zu viele Granatsplitter der Marke „hochexplosive Gedankenkontrollemechanismus“ sind in die Gehirnsynapsen eingedrungen und treiben dort ihr Unwesen.
      Für mich heisst das, kein Marzipan mehr von Niederegger, so gerne ich das von dieser Firma mag.
      Dann geht zwar wieder eine deutsche Firma daran kaputt, wenn mehr Menschen sich damit verweigern, aber anders merken sie es ja nicht.
      Ich werde Marzipan selbst herstellen, hat meine Oma auch früher gemacht…..damit wird’s auch nicht so süss !

      Ach ja, neuerdings gibt’s auch in Frankfurt am Main keinen Crepebäcker mehr, der leckere GrandMarnier Crepes herstellen kann.
      Da fast ausschliesslich fremdländische Mitarbeiter an diesen Ständen zubereiten und verkaufen, ist es natürlich untersagt, dass Alkohol dabei ist. Dafür gibt es die Varianten Schafskäse und Co…….das sind für mich aber keine französischen Crepes mehr.

      Alles läift nach Plan…. 😦

      Gefällt 1 Person

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