Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

Vermisst niemand die Tiere?

2 Kommentare

Ich wohne in der Stadt, in einem Neubau daher fällt mir das nicht so auf. Vor dem Bau waren hier viele Kaninchen, die hier über die Wiese gewuselt sind. Nach einem Jahr immer noch, vor einiger Zeit haben sie das wilde Gestrüpp zurück geschnitten, die Ninchen sind danach verwirrt und un-Ninchenhaft auf der freien Wies herum geirrt, weil ihre Verstecke zerstört waren. Jetzt scheinen die meisten „umgezogen“ zu sein.

Wie ist es bei Euch auf dem Land ?

Glauben ist nicht wissen

Schon sehr seltsam, vielleicht sehe ich das nur so weil ich keine toten Tiere esse – eh blöde Kommentare kommen natürlich auch keine lebendigen, halbtote, ausgestopfte oder wie auch immer. Zumidest seit dem ich das eben nicht mehr tue habe ich einen vollkommen anderen Bezug zu den Tieren und die zu mir. Bevor ich den Faden verliere … die Tiere bleiben weg.

Kaum Vögel am Himmel, ja noch nicht mal die ollen Möwen (jaa die haben auch ihre Daseinsberechtigung auch wenn sie nerven können) lassen sich blicken. Fledermäuse sieht man auch höchst selten, wo die sonst in Schwärmen losziehen wo einem zugegebenermaßen schonmal komisch werden kann, wenn die nahe an einem vorbeifliegen.

Selbst die Wälder scheinen wie leergefegt, dafür widerum sind die Waldtiere höchst verdächtig zutraulich. Kennt man nur von langen Wintern, daß sie in Menschennähe kommen, aber doch nicht im Sommer. Auch wenn Rehe auf der Terasse etwas echt…

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2 Kommentare zu “Vermisst niemand die Tiere?

  1. Sehr schöne Beschreibung, ML. Vor einiger Zeit waren wir mal auf dem Keltenpfad und haben verschiedenste (natürlich Bio-) Samen verteilt, mal sehen, was draus geworden ist…

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  2. Vor zwei Wochen war ich draussen auf dem Land, musste an einem kleinen Bahnhaltepunkt warten.
    Dor hatten die Dorfbewohner ganz viele Wildpflanzen ausgesät, die bunt durcheinander am Bahnsteigrand vor sich hinwuchsen.
    meine Schwester und ich versuchten Pflanzenbestimmung zu machen und kamen zu vielen Pflanzen, die es kaum noch in den Städten zu sehen gibt.
    Darunter waren Königskerze, Sauerampfer, echtes Johanniskraut, Mädesüss, Hirtentäschel, Mohnblumen, wilde Kamille, Fenschel und Anis, Dillpflanzen und vieles andere mehr.
    Ein Stückl weiter runter zur Strasse ein kleines Dreieck mit vielen anderen Wildpflanzen…..
    Überall war ein Gewusel von verschiedenen Bienen und fliegenden Insektensorten, auch Schwebfliegen die zwar wie Bienchen ausschauen, aber keine sind.
    Dicke Hummeln bereicherten das Bild zusammen mit einigen Schmetterlingen.
    Dabei fiel mir auf, dass Schmetterlinge, die symbolisch für die Seele stehen, nicht so reichhaltig vertreten sind.

    Mir sagte mal eine weise Frau, dass wir in unseren Gebeten und Meditationen die Lebewesen bitten sollen um ihre Hilfe.
    dann würden sie kommen.
    Sie kommen jedoch nicht von allein, sondern nur wenn sie eingeladen werden, denn sie respektieren die Sphäre des Anderen.

    Das finde ich eine schöne Idee.

    Immer wenn man spazierengeht, das Augenmerk auf die wenigen belebten Pflanzen gerichtet ist, die Insekten um Hilfe und Unterstützung zu bitten…….das nimmt kaum Zeit in Anspruch, aber einen kurzen Moment innehalten in unserer Tätigkeit, kurz die Augen zu schliessen und sich vorzustellen, wie die Blumenlandschaft mit Insektengewusel belebt ist.

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