Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

die Documenta – Qualität von „Kunst“ auf der Abstiegstreppe

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Documenta Kunst – Fundstück bei Pixabay

Kassel und Documenta, das gehört irgendwie seit vielen Jahrzehnten zusammen.

Auch wenn ich nicht jede Documenta loben kann, so gab es jedoch Etliche in der Vergangenheit, die gute künstlerische Objekte hervorgebracht haben, die tatsächlich künstlerische Aspekte hatten.

Ich denke da zum Beispiel an das Projekt Regenwald, welches im Gewächshaus am Park Wilhelmshöhe installiert war. Es gab dort Musiker, die mit archaischen Instrumenten Klangspiele sammenstellten, eine Frau die dazu in der Sprache der Amazonas Ureinwohner Klänge sang und ein Mann der dabei trommelte. Die feuchtschwüle Athmossphäre des Gewächshauses gab die richtige Tropen Stimmung dazu.

Oder die Ausstellung, bei dem der gesamte Auepark mit grossen begehbaren Skulpturen ausgestattet war….Kunst zum Anfassen sozusagen…..herrlich war das.

In einem anderen Jahr hatten sie beim Museum für Sepulkralkultur ( Totenkultur) unterschiedliche Grabsteine geschaffen, alle sehr individuell und untypisch, im Museum selbst gab es Bilder und Videos von Riten anderer Kulturen und Religionen und wie sie ihre Toten bestatteten.

Aber das Beste von Allem war das Jahr, wo der griechische Künstler sein Lichtinstallationen direkt vor dem Wilhelmshöher Schloss installiert hatte.

Ich weiss noch, dass ich mit einem guten Freund dorthin fuhr mit der Strassenbahn und der leise sprechenden Gruppe vor uns folgte. Je näher wir dem Park kamen, desto mehr kamen uns verschiedene Klänge entgegen, die archaisch mystisch anmuteten. Endlich beim Park angekommen erwartete uns eine grosse freie Fläche, die von fünf oder sechs grossen Lautsprecherboxen umrandet war, die jeweils von einem grossen Lichtobjekt umgeben waren. Jeder dieser Klangboxen hatte eine Art URTON der unterschiedliche Wirkungen auf den Körper hatte. Die Besucher wurden immer stiller, man flüsterte nur noch leise, irgendwann verstummten die Stimmen ganz, man lauschte und fühlte…

Es war, als ob man eine Zwischenwelt betrat, eine Welt in der die Jahrmillionen verschwanden, man an den Ursprung der Welt herangetragen wurde. Leider fällt mir nicht mehr der Name des Künstlers ein…..

Ich ging zu jedem einzelnen Ton. Habe folgende Gefühle in Erinnerung.

DUNKELROT  dumpfes Grollen, etwas aus der Tiefe möchte emporkommen, Vorbereitung

SATTES ROT  Blubbern, es erinnert an Magma, an flüssiges Gestein welches sich bewegen möchte

ORANGE   Aktivität, Zischen, Bewegung, Explosion

GELB   Ruhe, Sammlung, Vorbereitung, sanfte Wärme

GRÜN   Wachstum, Heilung, Herzenston, Liebe

BLAU   Fliessen, Stille, angenehme Kühle, Struktur, Klarheit

Das war für mich wahre Kunst….die zusätzlich noch gekrönt wurde von einem phantastischen sommerlichen Sternenhimmel und vielen Sternschnuppen der Ephemariden.

 

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Documenta 14 – Fridericianum trifft Athen / Fundstück bei Pixabay

 

Und nun gehen wir zur Documenta 2017.

Kunst ganz im Rahmen der Genderisierung und der Diffamierung von Familie, nebst all dem was man gerne zu den Akten legen möchte. Das dieses zudem als Kunst betitelt wird, grenzt an Verhöhnung der Familien, der Menschen allgemein…..dafür bekommt der Mensch sogar Geld, und das nicht wenig.

Wenn man genauer es beleuchtet, dann erkennt man, dass es einem Rassismus nahekommt, und zwar Rassismus gegen die Familie und Familienstrukturen.

Wen es mehr interessiert was dieser Künstler so macht, der lese den Artikel der HNA

Wer immer die Künstler ausgesucht hat, der hat zumindest die Hauptstromthematiken im Hinterkopf gehabt…….wenn er sich diesmal mal nicht getäuscht hat. Sollte die Stadt zu den Füssen von Herkules so weitermachen, wird es bald wieder in den Dornröschenschlaf der Vergangenheit sich zurückkatapultieren….

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