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Was hinter den Kulissen läuft

Wetzlarer Zeitung: Zwölf Minuten bleiben bis zum Stromausfall. Mit der „Energiewende“ droht Verbrauchern künftig die Zwangsabschaltung

8 Kommentare

Dunkel

Archivfoto Schwarz

Und die erneuerbaren Energien Wind und Solar sind angeblich schuld.

Dass bei einem Stromausfall nichts mehr geht, ist bekannt. Licht und Kühlschrank, aber auch alle Versorgungssysteme, die Strom brauchen, streiken. Kein Wasser, damit keine Klospülung, kein Zähneputzen, keine Heizung etc. etc.

Es wird „nicht-selektiv“ abgeschaltet, auch Krankenhäuser, Feuerwehren, Polizei.

Dies ist keine Panikmache, dies ist inzwischen Gesetz und ist direkt in der Umsetzung.

Ich denke, hier sollte so bald wie möglich das Thema Autarkie, oder zumindest partielle Autonomie beschleunigt werden.

http://www.anonymousnews.ru/2017/07/19/zwoelf-minuten-bis-zum-stromausfall-wie-die-bundesregierung-mit-dem-leben-der-buerger-spielt/

Hier der Link zur Wetzlarer Zeitung:

https://www.mittelhessen.de/lokales/region-wetzlar_artikel,-Zwoelf-Minuten-bleiben-bis-zum-Stromausfall-_arid,963206.html

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8 Kommentare zu “Wetzlarer Zeitung: Zwölf Minuten bleiben bis zum Stromausfall. Mit der „Energiewende“ droht Verbrauchern künftig die Zwangsabschaltung

  1. Es mag provokant rüberkommen, aber ich behaupte mal daß es auch ohne Stromersatzanlage geht. Zumal solch ein Gerät auch Neider hervorrufen wird, vorallem wenn der Strom weg ist. Was dahin führen wird, daß man nicht nur Haus & Hof oder eben auch nur die Wohnung verteidigen muß, nein auch das Stromliefergerät. Obs das wert ist?

    Werter Piet, so ziemlich alles ist austauschbar, einiges erfordert sicherlich auch mehr Arbeit oder Einfallsreichtum, aber man hat im Fall des Falles auch sicher eher die Zeit wie im Moment.

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    • Moin Skadi,

      ist nicht provokant, klar geht es auch ohne Stromersatzanlage, jeder muss sich die Antwort auf die zentralen Fragen selbst stellen: 1. Was brauche für’s nackte Überleben, d.h. nicht in den nächsten Stunden zu sterben. 2. Was wäre die Minimalst-Technik in einer Not-Situation, um meine Lebensqualität deutlich über dem absoluten „Nahtod“ Stand zu halten und vielleicht noch etwas für die Gemeinschaft tun zu können, der es ja auch nicht besser geht in dieser Situation. Thema Sauerstoffmasken: Erst selbst aufziehen und dann den Kindern helfen. Niemandem ist gedient, wenn Du platt liegst, dann bist Du eher eine Last für die Gemeinschaft. Das bringt mich zu Deinem zweiten Punkt.

      Ja, Deine Befürchtungen könnten eintreffen, dass Neid, Missgunst und Aggression auftreten. Und hier setzt meine gnadenlose Harmoniesucht ein.

      Ich habe vor, meiner kleinen Gemeinschaft kostenlos Strom abzugeben, z.B. um ihre Handys laden zu können, damit sie mit den Lieben zusammen finden. Oder ihre Batterien aufzuladen, um ihre lebenswichtigen Geräte, z.B. Beatmung, weiter betreiben zu können. Dafür geben sie mir etwas ab, was sie im Moment erübrigen können.

      So, wie es früher bei intakten Dorfgemeinschaften war: Ich decke Dir Dein Dach, dafür machst Du mir die Elektrik. Und die Steuer guckt in die Röhre 😉

      Das ist mein Traum, vielleicht teilen ihn auch Andere.

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  2. Eine Stromersatzanlage ist bestimmt nicht verkehrt, braucht aber das nötige Kleingeld und das Verständnis dafür.

    Braucht man alle Annehmlichkeiten für die Strom notwendig ist?

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    • Liebe Skadi,

      genau das ist die zentrale Frage. Wenn ich meinen Hintern mal hoch kriege, schreib ich mal einen Artikel darüber. Hier nur ganz kurz unser Weg:

      1. Ja, es kostet Geld, nicht nur für die Stromanlage, auch die vorbereitenden Schritte. Dann kommt die Frage nach den Prioritäten.

      Vorarbeiten:
      1. Liste: In einem Stromausfall-Szenario in einer Stadtwohnung, Mietshaus, was brauchen wir wirklich ? Da blieb nicht viel übrig: Großer Kühlschrank ohne Tiefkühlfach, Licht, Radio für Durchsagen. Strom für Mobil-Telefone . Lüftungsanlage mit Wärmetauscher wg. Feuchtigkeit im Winter, da auch Wasser (Klo) und Heizung ausfällt und die Fenster möglichst geschlossen bleiben sollen.

      1a. Kommunikation: Minimaler Verbrauch für Laptop und Drucker. DSL gibts spätestens in der Verteil-Anlage im Keller nicht mehr. Aber es können Briefe geschrieben werden (Wenn man das Schreiben mir der Hand verlernt hat 😉

      1. Kein Wasserkocher, Espressomaschine (seufzzz) und weiterer Tand und Luxus.
      2. Minimaler Verbrauch der verbliebenen Geräte: Alle Leuchtkörper in LED ausgetauscht. Kühlschrank von 250 kWh/Jahr zu 60 kWh/Jahr

      3. Kapazitätsplanung der Anlage, Hauptfaktor: Standzeiten. Bei uns 3-4 Tage ohne Nachladen über die Solarpanels. Bei strahlender Sonne kann man längere Zeit durchstehen.

      4. Was liegt in der Garage rum ? Viele Kerzen (trotzdem erstaunlich, was man noch alles in der Dämmerung sehen kann), Feuerzeuge, 250l Trinkwasser, 250l Brauchwasser hauptsächlich für das braune und gelbe Zeug, eine Packung Nasenklammern (nein, nicht wirklich) Büchsen, Gläser, Klopapier. Batterielampen mit zusätzlicher Handkurbel. Kleiner Wasserkocher für Holz.

      Es gibt Tausende von Büchern zu dem Thema, was für Dich realistisch ist, ist in der Regel nur ein verschwindend geringer Bruchteil.

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  3. Wohl dem der auf diverse Eventualitäten vorbereitet ist.

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    • Liebe Skadi,

      genau das war Sinn des „Antupsers“, auch für uns selbst 😉 . Wir nehmen uns auch die besten Sachen der Welt vor, haben viele Ideen, gute Ansätze, z.B. eine kleine Stromersatzanlage… Aber dann… dauert’s… grr…

      Einfach immer wieder ein kleines Stückchen weiter machen und die Bequemlichkeit des jetzigen Daseins mal für eine kleine Weile ausser Acht lassen 😉

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  4. Das stimmt, ML. deswegen rede ich lieber von begrenzter Autonomie. Die Frage ist auch, ob Autarkie einer Person oder Familie überhaupt sinnvoll und machbar ist. Vielleicht in einer Dorfgemeinschaft, aber dazu bin ich leider noch zu weit vom Thema, eine Annäherung wird langsam Zeit 🙂

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  5. Wohl dem, der schon vor einigen Jahren sich damit beschäftigt hat, der hat jetzt nicht so viel Stress.
    Ich hoffe dass ich auch noch in diese Richtung gehen kann, über mich schon mal ein bissl in Einfachheit was Essen angeht und Essen zubereiten. Aber Autarkie ist schon eine andere Hausnummer.
    Habe mir letztens mal etwas Hedanken über das Thema gemacht „was wäre wenn“ und hab feststellen müssen, dass wir Menschen eingeschränkter sind als man glaubt. Nix funzt mehr wenn es ausfällt….

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