Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

In eigener Sache… zum Nachdenken: BZ – Juwelen „Aufgewachte“

2 Kommentare

Lieber Mitblogger,

hör mal, was ein alter weiser Mann zu sagen hat. Macht mich sehr nachdenklich.

Einen ganz herzlichen Dank und Gruß an unseren lieben Freund Josef aus Südtirol für diese Juwelen. Die Menschen in Südtirol haben sich noch starke Wurzeln bewahrt, auch wenn an diesen immer stärker herum gefressen wird.

Gerade jetzt, wo die Asurischen kalte Füsse bekommen und immer mehr „aufdrehen“.

Wurzeln wachsen nach. Wenn man sie lässt.

 

Hier der Link zu allen 185 Videos. Aber Stück für Stück geniessen, nicht schlingen 😉

https://www.youtube.com/channel/UCvfZP07hu7VaZLhpGTpEKbA

 

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2 Kommentare zu “In eigener Sache… zum Nachdenken: BZ – Juwelen „Aufgewachte“

  1. Als erstes: Ich bin nicht erwacht, aber ich übe mich darin 🙂

    Mit dem Namen sich zeigen, da mag ich ihm gern zustimmen.
    Auch was er über Masken gesagt hat, stimme ich ihm zu.
    Auch stimme ich ihm zu, was die Schreihälse angeht, die immer gute Ratschläge haben und die besten Ideen zur Veränderung, aber sonst nichts dazu beitragen…..ja, die haben meistens kein Profilbild und auch keinen echten Namen.

    Mein Name ist kein Phantasiename, sondern der Name der mir gegeben wurde, jedoch vom Standesbeamten nicht genehmigt wurde.
    Mutti wollte dass ich Marietta heisse, nach ihrer lieben Freundin aus Nachkriegsjahren.


    Es gab eine Zeit, ist wohl an die 25 Jahre her, da liebte ich Masken.
    Ich hatte aus Venedig mir zwei schöne Masken mitgebracht, als auch Postkarten vom venezianischen Karneval, wo die Leutz in Original venezianischen Kleidern gekleidet waren. Ich rahmte diese Bilder in schwarzgerandete Bilderrahmen ein und sie hingen in drei Wohnungen in meinem Wohnraum.
    Gleichzeitig mochte ich Clowns, hatte eine schöne Zeichnung von Mario Lanza als er einen Clown darstellte in einem Film.
    Aber Clowns tragen auch Masken, halt aufgemalte Masken.

    Eines tags hatte ich Besuch von einer lieben Freundin. Während ich Kaffee kochte sass sie auf meinem Sofa im ohnzimmer und hörte Musik. Als ich den Raum betrat, schaute sie mich an und meinte “ Marita, die Bilder an der Wand sehen gruselig aus“ und mit den Masken daneben, würden sie noch gruseliger wirken, sie bekäme Gänshehaut wenn sie sie anschaue.
    Erst verstand ich sie nicht, ich liebte sie ja, meine Masken……
    Doch die Tage darauf schaute ich sie mir immer wieder aufs Neue an, zu unterschiedlichen tageszeiten, mit unterschiedlichen „SchauAugen“.
    Dann eines Nachts, hatte ich einen sehr intensiven Traum nachdem ich zuvor meditiert hatte.
    Ich träumte, dass ich vor einem grossen Spiegel stehe und mich darin anschaue.
    Ich sah aber nicht mich, sondern ein fremdes Gesicht, welches nicht meines war.
    Ich nahm meine Hand, griff unter das Kinn und zog eine Maske herunter…..auch da war immer noch nicht mein Gesicht erkennbar.
    Ich begann eine Maske nach der anderen abzulegen, darunter waren alte Greisgesichter, junge Babygesichter, Fratzen, Dämonen, engelhafte Geschöpfe……es waren Tiergesichter, Gesichter ohne Augen, Mund und Nase darunter, Gesichter aus vielen unterschiedlichen Kulturen.

    Das Ablegen der Masken ging irgendwann rasend schnell, ich denke es waren so um die 50ig rum……irgendwann endlich sah ich in den Spiegel, sah mein Gesicht, schaute mir in die Augen, ging näher an das Spiegelbild, an die Augen heran bis ich mit ihnen verschmolz……dann wurde ich wach.

    Ich stand auf, ging ins Wohnzimmer und nahm alle Masken ab, die Bilder, auch das Clownsbild.
    Erst fehlten sie mir, da es so leer war, doch dann tauschte ich sie aus gegen freundlichere Bildansichten, die echt waren.

    Was das „erwacht sein“ angeht, da möchte ich kurz bemerken, dass ein erwachter Mensch sich nicht echauffiert, nicht laut wird, sich nicht aufregt über die Dinge.
    Er oder sie schaut sie sich an, lacht kurz und geht zur Tagesordnung weiter.
    Kurz gesagt – sie gehen ihm am Boppes vorbei 😉

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