Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

LeidFaden für den Umgang mit Kollegen – Merkblatt von ver.di

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Betriebsrat – Mitarbeitervertretunge – Gewerkschaft / Fundstück bei Pixabay

In meinen beruflichen Anfangsjahren war ich Mitglied bei dem Vorläufer von ver.di , der ÖTV / öffentliche Gewerkschaft für Transport und Verkehr, so hiess sie glaub ich.

Nach zwei Jahren Mitarbeit in der klinikeigenen ÖTV Betriebsgruppe, bei der sich vor allem linke Betriebsratsmitglieder verbal profilierten, zog ich mich wieder davon zurück, denn ich merkte, dass es nur darauf ankam in linken Kampfworten zu reden. Es ging gar nicht darum anzuschauen, was wirklich schief lief in der Klinik, sondern nur darum wie man sich darstellen kann, nichtmehr  vor Ort in der Pflege tätig sein zu müssen und seine Wichtigkeit im Klinikbetrieb zu vermitteln.

Dann kam der Skandal mit der neuen Heimat, wo Gelder in Kanäle geflossen sind, die eigentlich hätten für den sozialen Wohnungsbau angedacht waren.

Da musste ich austreten, war für mich nicht mehr unterstützbar.

Jetzt, bei diesen Aufrufen zu Hässlichkeiten, zu Bespitzelungen und Denunziationen, frage ich mich „was ist nur aus unseren sozialen Institutionen geworden?“

Das Ganze bezieht sich nicht nur auf die Medienanstalten ARD und ZDF, nein, auch vor Ort in allen INstitutionen die einen grossen Betriebsrat haben, wird dieses Hasspotential geschürt.

Was will man damit bezwecken? Mal ein Beispiel aus dem Pflegebereich.

Man hat zuvor über Jahre den Personalschlüssel abgebaut, hat die stationären Abläufe zentralisiert, optimiert, wirtschaftlich adäquat umgebaut. Die Mitarbeiter wurden weniger und weniger, die Arbeit mehr und mehr……früher hatte man wenigstens ab und an mal ruhigere Zeiten, wo man ein paar persönliche Worte wechseln konnte, wo man diskutieren konnte über das was einen bewegt.

All das ist nicht mehr möglich, es gibt keinen Raum mehr für persönliche Gespräche, man ist permanent unter Zeitdruck alles abarbeiten zu können.

Klar, man könnte sich ja privat treffen und dann darüber reden. Aber mal ehrlich, hättet ihr Lust in der Freizeit auch noch das Thema Arbeit zu beleuchten?  Ich bin froh wenn ich nix mehr davon höre und sehe. Denn mir reicht es schon während meiner FreiTage angerufen zu werden um mal wieder einspringen zu müssen….zwei bis dreimal im Monat ist das Fakt. Und wenn ich mein Handy nicht permanent ausgeschaltet hätte, wäre es sicherlich noch öfter so.

Doch nun zum link unserer Stazi 2.0 Truppen

Staatsicherheits-Leidfaden 😉 der Bespitzelungsgemeinschaft Kahanne und Co.

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