Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

Wachwerden – das eindrucksvolle Erleben eines 11jährigen Jungen

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Licht – Jenseits – Lebensschiff / Fundstück bei pixabay von geralt

 

Seit meiner Arbeit mit Schwerkranken und Sterbenden, habe ich eine neue Sicht auf das Hinübergehen in die anderen Welten bekommen. Ich habe das Bild mit dem Boot gewählt, da ich mit einer Bewohnerin im Hospiz ein kleines Stück auf dieser Reise so begleitet habe. Wir hatten es zuvor genau so abgesprochen.

❤  Liebe Evelyn, ich winke Dir jetzt zu ins Licht  ❤

Die Erfahrungen die ich machen durfte, für die ich äusserst dankbar bin, decken sich mit denen, die Aussenstehende in dem Videointerview mit dem Jungen machten.

Ich erinnere mich an einen Fall im Hospizbereich.

Bei der Nacht-Übergabe wurde mir erzählt, dass alle Bewohner friedlich gewesen seien und nichts an Besonderheiten vorlag. Nach meinem Rundgang durch alle Zimmer, dem Nachschauen ob alle gut gelagert waren, ein Mensch Gesprächsbedarf hatte oder einfach nur in Gesellschaft eine Zigarette rauchen wollte, ging ich zum üblichen Programm über, die Medikamente für den nächsten Tag vorzubereiten. Gegen Mitternacht tätigte ich meinen zweiten Rundgang, da ich in der oberen Etage einen Menschen laut reden hörte, so als ob er mit jemanden kommunizierte.

Als ich das Zimmer mit der nur leicht angelehnten Tür betrat, sah ich den im Bett liegenden Mann heftig mit den Armen gestikulieren und mit unsichtbaren Wesen reden.

Ich ging näher heran und fragte ihn „Herr XY, fehlt Ihnen etwas ? Haben Sie Schmerzen, haben Sie Durst, benötigen Sie etwas?“

Er schaute mich an und sagte etwas Unverständliches, dann schaute er mich erneut an oder vielmehr ER SCHAUTE DURCH MICH DURCH, was so durchdringend war, dass ich mich spontan umdrehte um nachzusehen, ob da jemand hinter mir stand. ( was nicht sein konnte, da nachts alle Aussentüren verschlossen waren und die anderen Bewohner alle bettlägerig waren)

Ich blickte ihn erneut an und sah, dass er nun auf das Bild seiner Frau mit einem warmherzigen Blick schaute, welches auf seinem Nachtschrank stand. Dann blickte er auf das Tischlein gegenüber, auf dem ein grösseres Bild von ihnen Beiden plaziert war.

Ich wollte gerne dabei bleiben, fühlte, dass jetzt ein wichtiger Moment war, den man sonst nur selten beiwohnen darf, der Moment des Abgeholtwerdens.

Kaum zuende gedacht begann es in einem anderen Bewohnerzimmer zu läuten, sodass ich den Raum verlassen musste. Es läutete nicht nur einmal, sondern ungefähr fünf bis sechs Bewohner hatten nacheinander Bedürfnisse, die erfüllt werden wollten und mussten.

Nach einer guten halben Stunde waren die meisten Bewohner zufrieden und ich konnte zu dem anderen Mann zurück. Schon auf dem Weg zu seinem Zimmer merkte ich eine andere Athmossphäre, es war still. Eine andere Stille als sonst, wenn jemand schläft, eine Stille die tiefer ist, ich möchte sie als eine unendliche Stille bezeichnen.

Der Mann lag still mit einem absolut friedlichen und entspannten Gesichtsausdruck vor mir, hatte die Ebene gewechselt, hin zu seiner Frau, die ihn wahrscheinlich abgeholt hatte……

Nun konnte ich nachvollziehen, weshalb meistens die Menschen erst gehen können, wenn alle Verwandten und Freunde sich entfernt haben. Ich bin mir sicher, dass unsere Anwesenheit, das Haltenwollen des geliebten ( aber auch manchmal ungeliebten ) Menschen es verhindert, dass ihre Seele gehen kann.

Nun aber zum Erlebnis des kleinen 11jährigen Jungen, seiner Reise durch Himmel und Hölle, den Begegnungen mit unterschiedlichen Wesenheiten, mit Gott , Jesus und dem Teufel.

Ich habe Gott gehört, Jesus erlebt und den Teufel gesehen (Nahtoderlebniss eines 11 Jährigen)

 

 

 

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