Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

eine Rose ist eine Rose, ist eine Rose und hat mehr Bedeutung als man denkt….

Ein Kommentar

2012-06-02 17.21.59Die Rose, eine Blume so sanft und schön, und dennoch nicht einfach so zum pflücken gedacht, denn dann zeigt sie ihre Stacheln, kann sich wehren, wenn man versucht sie zu knicken.

Die Rose hat eine grosse Heilkraft, nicht nur für unsere Seele, sondern auch für unseren Körper. Die Homöopathie kennt die Rose um den Körper zu wärmen, ihn einzuhüllen in ein wohliges Gefühl ( bei emotionalen Unruhezuständen )  Rosa damascena wirkt auf die Temperatur-Regulation des Körpers, auf Psyche, Haut und Schleimhäute von Atemwegen und Verdauungstrakt sowie auf die Gelenke.

Für mehr Interesse an der Bedeutung der Rose in der Homöopathie, hier ein schöner Beitrag von Johannes Michels – Rosa damaszena

Die Rose verfeinert eine feine Süßspeise, Rosenwasser wird im asiatischen Raum für Gebäck zur Verfeinerung des Geschmacks genommen, kandierte Rosenblätter verzieren Hochzeitstorten.

Menschen bekommen „rosige“ Vornamen wie Rosita, Rosanna, Rosemarie, Roslana, Rosa, Rosalie, Rosalinde, Rosetta, Rosalba oder Rosika.

Die Rose inspirierte Dichter und Denker, als auch Komponisten, damals wie heute.

IMG_4383Die Rose ist eine wichtige Zutat in der Parfumherstellung und eines der edelsten natürlichen Duftzutaten überhaupt.

Bei meiner Suche im Netz bin ich auf folgende informative Seite gekommen, die sicherlich hilfreich ist für alle, die sich der Schönheit der Rose verschrieben haben und sie weiter kultivieren wollen.  www.rosenpflanze.de

Aus der Seite Rosenpflanze.de stammen auch die geschichtlichen Hintergründe.

Die Geschichte der Rosen ist älter als die Geschichte der Menschheit selbst. Rosen gab es bereits vor rund 25 bis 30 Millionen Jahren, in Form von Wildrosen, was durch verschiedene fossile Funde nachgewiesen wurde. Das damalige Vorkommen der Wildrosen beschränkte sich noch auf die Nordhalbkugel der Erde und reichte von China über den Nahen Osten bis weit nach Europa. Daneben belegen aber auch andere fossile Funde in den Rocky Mountains das frühe Vorhandensein der Rosen in Nordamerika.

Rosen im Reich der Mitte und Agypten

Bereits um 2700 v. Chr. fanden im Kaiserreich China, dem „Reich der Mitte“, die Rosen ihre Verwendung im Bereich des täglichen Lebens. Rosen wurden als Zierpflanzen genutzt und zu dieser Zeit auch schon in Gärten kultiviert. Diese anfänglichen chinesischen Rosen, welche öfters im Jahr blühen, beeinflussten in den folgenden Jahrhunderten die Rosenzucht in ganz Europa. Erste Zeugnisse in Ägypten reichen zurück bis vor 1.200 v. Chr. und die Zeit Ramses II. Im Jahr 300 v. Chr. weihten die alten Ägypter die rote Rose ihrer Göttin Isis. Auch in ihrem Totenkult spielte die Rose bereits eine wichtige Rolle. Sie wuschen ihre Toten mit Rosenwasser und als Grabbeigabe wurde eine Rose beigefügt. Von Ägypten aus gelangte die Rose nach Griechenland und ins Römische Reich.

IMG_4385Im antiken Griechenland

Bereits vor über 2.500 Jahren in der grichischen Antike erhielt die Rose ihren Beinamen „Königin der Blumen“ durch die griechische Dichterin Sappho im Jahre 600 v. Chr. und hat ihn bis heute beibehalten. Zu dieser Zeit erlebte die Rose im antiken Griechenland eine rasche Verbreitung und wurde von der Bevölkerung sehr verehrt. Viele griechische Städte bekränzten ihre siegreichen Soldaten bei ihrer Heimkehr mit Rosen. Auch in der griechischen Götterwelt ist die Rose ein fester Bestandteil geworden. Sie zollte schon damals ihr Attribut an Aphrodite, der „Göttin der Liebe“ und steht noch bis huete für das Symbol der Schönheit, Glück, Leidenschaft und Liebe. Auf den verschiedensten Handelswegen trat die Rose ihre Reise in alle Länder Europas an.

IMG_4401Im Römischen Reich

Im römischen Reich angekommen, avancierte sie schnell zu einem äußerst beliebten Luxusartikel. Die Römer rieben sich bei ihren ausschweifenden Festmahlen gern mit Rosenöl ein. Die Wege zu den reich gedeckten Tafeln waren mit einem Teppich aus Rosen versehen. Gern wurde auch der Inhalt der Weingläser mit schwimmenden Rosenblättern verziert. Besonders Kaiser Nero huldigte die „Königin der Blumen“. Legendär ist sein Festmahl „sub rosa“, was ausschweifend im Palast Palatin gefeiert wurde wärend Rosenblüten und Rosenöl von der Decke rieselten. Der Höhepunkt des einstigen Festmahles war ein Bad in Rosenwasser und kredenzter, eigens hergestellter, Rosenwein. Kleopatra, die ägyptische Königin, bediente sich der Rose als Zeichen der Liebe. Sie begrüßte Mark Anton in einem Zimmer dessen Fußboden über und über mit Rosenblütenblättern bedeckt war, so dass er knietief darin versank.

IMG_4412Im Mittelalter

Im Mittelalter wurde die Rose Bestandteil des religiösen Glaubens und zum Symbol des Christentums. Die weiße Rose stand hier für die Reinheit der Jungfrau Maria, gleichzeitig ließ der Glaube der Menschheit auch einige Mythen über die Rosen aufkommen. So glaubten zur damaligen Zeit die Menschen, dass die Weinrose, die Rosa rubiginosa, aus einem Blutstropfen Christi wuchs und dieser wiederum aus der Dornenkrone des gekreuzigten Jesu stammte. Im Mittelalter hielt die Rose aber auch ihren Einzug als Heilpflanze in viele Klostergärten und sie fand Verwendung in der Küche.

 

IMG_4413Wäre es nicht schön, in vielen Städten einen Garten zu haben, den Rosenliebhaber pflegen können, sozusagen eine Patenschaft für einen Rosenstock übernehmen, für eine schöne alte duftende Rosensorte…..so wie der Rosengarten in Kassel.

Verein Roseninsel Kassel

Bald ist wieder Rosenzeit…..ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel ein bissl auf die Rosenblüte einstimmen.

 

 

 

**** Alle Rosenbilder stammen aus dem Fundus von Mariettalucia ****

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Autor: mariettalucia

Aaaaalso......um das mal klarzustellen: DAS bin ICH nicht ;-) Aber es war mal eine Schneeschwemme im Süden der Republika und irgendwie musste ich den Schnee auf der Terrasse dezimieren......daraus wurde meine SCHNEEKÖNIGIN :-D

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