Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

Wer kennt noch von früher die Kinderbücher von Bibi und Tina…?

horse-958320_640Ich selbst gehöre nicht der Generation Bibi und Tina an, das waren eher die Kinder meine Schwestern, die Pferdenarren waren……

Nun hat man sich gedacht, daraus basteln wir einen Film für junge kids und was dabei rauskam übertrifft alle Erwartungen, was Indoktrinierungsklischees der Politriegen angeht.

Ich selbst war nicht drin, sollte es vielleicht doch mir antun…….doch jemand anderes hat es sich schon angetan und berichtet über die Handlung des Filmmaterials.

Es lässt Gedanken entstehen, dass die Indexregeln zukünftig abgewandelt werden müssten. Es sollten auf dem Index Filme stehen, die politisch manipulativ gelagert sind, so wie wohl dieser Film über Bibi und Tina.

Hier eine kleine Kostprobe davon:

 

Schon in den ersten paar Minuten bereute ich diesen Entschluss. Auf alles war ich vorbereitet: kitschige Lieder, quietschige Mädchenpower-Dialoge und grotesk unlogische Handlungsstränge. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Natürlich wurde ich nicht enttäuscht, schließlich war es ein verdammter Pferdefilm! Aber was ich darüber hinaus geboten bekam, sprengte meine Vorstellungskraft in Bezug auf propagandistische Kindergehirnwäsche großflächig. Aber zum Inhalt:

 Bei einem mehrtägigen Ausritt wird Bibi und Tina die Suppe vom Lagerfeuer geklaut. Schnell stellen sie den etwa gleichaltrigen Dieb, der sich als Aladin aus Syrien vorstellt, sich aber schnell als albanisches Waisenmädchen entpuppt, das Adea heißt und vor ihrem bösen Onkel wegläuft, weil der sie zwangsverheiraten will und sie doch viel lieber Ärztin werden möchte. All das erfahren wir, weil Bibi die sonst so lästige Sprachbarriere einfach weggehext hat. Die drei verstehen sich so gut, dass sie von nun an zu dritt weiterreiten.  

 

Man hat diesen Schmalz gerade irgendwie verarbeitet, da begegnen  sie auch schon Sinan und Karim, zwei syrischen Flüchtlingsjungen, die von einem freundlichen Bauern bei Ochs und Esel in der Scheune untergebracht wurden- was den unschätzbaren Vorteil hat, dass wir dem kindlichen Zuschauer und uns selbst den Ausflug in eine Erstaufnahme-Einrichtung ersparen können um die beiden kennen zu lernen. Man freundet sich schnell an und beschließt, die beiden auch noch mitzunehmen.

 

Die bunte Truppe trifft am Fluss auf Tinas Freund und Sohn des Grafen von Falkenstein, Alex, der mit seinem Kanu gekentert ist und von einer Gruppe Afrikaner, wie sollte es auch anders sein, gerettet wurde. Die sind mit ihrem alten hellblauen VW-Bus gerade auf großer Europa-Tournee, um „für Frieden und Völkerverständigung“ (Originalzitat!) zu musizieren. Und da man das doch auch ganz wunderbar auf Schloss Falkenstein tun könne, beschließt man kurzerhand, dort ein Festival mit den neu gewonnen Freunden zu veranstalten.

 

Die Reisegesellschaft, deren Ausländeranteil mittlerweile bei rund 75% liegt und damit eher an Offenbach am Main, als an Schloss Falkenstein erinnert, wird allerdings aufgewirbelt, als Adeas böser Onkel auftaucht. Nur durch ein gewitztes Täuschungsmanöver und die lang ersehnte Flucht-auf-Pferd-Szene kann man diesen Schuft abschütteln und daran hindern, Adea zur Rettung der Familienehre wieder mit nach Albanien zu nehmen.

Weitere Erbaulichkeiten zum Film findet ihr im Originalartikel  HIER

Natürlich interessieren mich auch Eindrücke die andere Eltern, Grosseltern und Kinder von diesem Film mitgebracht haben. Wäre fein, wenn sie hier im Blog kommuniziert würden, egal ob positiv oder negativ.

Bin gespannt !

 

 

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