Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

Funk-iges……und nein, es hat nichts mit Musik zu tun…..

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Sendemast – gefunden bei pixabay

Seit einigen Jahren, bedingt durch Symptome bei einem Familienangehörigen, dessen Wohnung sich direkt gegenüber einer Institution befand ( die sich hervorragend auskennt mit dem Medium Mobilfunk und Telekommunikation ) und auf ihrem Dach die Mobilfunkantennen beherbergte, habe ich eine sehr kritische Meinung zum Mobilfunken…

Der Verwandte hatte auf einmal nach der Installation der Antennen des Öfteren Kopschmerzen, ein starkes Summen im Ohr, Schwindelgefühle. Es war nicht immer vorhanden, jedoch an manchen Tagen sehr stark zu spüren.

Es folgten einige Besuche bei HNO Arzt, Neurologen, Psychologen, Internisten. Jedoch keiner konnte so recht helfen, da die Symptome so untypisch warens. Nach einigen Monaten, das Summen und Pfeifen wurde immer stärker und penetranter, beeinträchtigte das ganze Leben und Arbeiten, holte man sich einen Termin bei einem Umweltfachmann.

Was merkwürdig war, war die Tatsache, dass wenn die Familie am Wochenende rausfuhr an den grossen See, wo sie ihren Caravan stehen hatten, null an Symptomen vorhanden war. Das Wochenende wurde dann zum Ausruhen vom wahnsinnigmachenden Tinnitus Stress und dem körperlichen Mißempfinden genommen.

Kaum waren sie jedoch wieder im Lebens und Arbeitsumfeld angekommen, begann das Spiel von vorn. Der Verwandte schrieb natürlich die Institution von gegenüber an und bat um Abstellen oder Verlagern der Antennen, da sie gesundheitsgefährdend seien. Es kam die lapidare Antwort, dass es gar nicht sein könne, es wäre alles den Bundesrichtlinien getreu installiert worden, derjenige solle mal seine Psyche untersuchen lassen, da würden wahrscheinlich die Ursachen liegen.

Der erste Termin mit dem Umweltbiologen war merkwürdig, den der Tinnitus und die körperlichen Symptome dauerten an bis zum Tag davor und begannen erst wieder nachdem er wieder weg war. Die Anzeige auf seinem Meßgerät war gleich null.

Nach weiteren Wochen Quälerei und purer Verzweiflung die Ursache nicht ergründen zu können, telefonisch den nächsten Termin mit dem Umweltbiologen ausgemacht….dasselbe Spiel wie schon beim ersten Termin, keine Funksequenzen sichtbar und fühlbar gewesen.

Das erstaunte jetzt selbst den Fachmann und man machte einen Termin vor Ort aus, der sozusagen auch nicht über das Telefonnetz kommuniziert wurde, da man vermutete dass die Telefonanlage kontrolliert wurde.

Der dritte Termin sah dann komplett anders aus, heftigste Ausschläge am Meßgerät und hohe Werte, Funkwellen die direkt auf das Schlafzimmer, die Praxis und auf drei Kinderzimmer strahlten. Auch die Geräusche und physischen Symptome waren komplett vorhanden.

Es gab danach intensive Auseinandersetzungen mit der Institution, die sogar Rechtsbeistand erforderte. Letzendlich konnte man trotz der Messungen keine Beweisbarkeit erbringen, da sich ja angeblich alles nach Bundesgesetzregeln richtete. Dass diese Werte viel zu hoch gelagert sind und jegliche Schädigung abwiesen als Verschwörungstheorie abgewiesen wurde, liess sie von weiteren rechtlichen Schritten Abstand nehmen.

Dafür wurde eine Art dünnes Metallgitter auf die Wände unter die Tapeten angebracht und die grossen Fensterscheiben damit beschichtet, die wie ein Faradayscher Käfig wirken sollen, was bis heute der Fall ist.

Endlich ging eine eineinhalbjährige Leidenszeit zu Ende.

Wer gerne sich mehr informieren möchte, der findet weitere Auskünfte in folgendem link.

Ein kleiner Auszug daraus schon mal vorab, der Artikel ist zwar schon etwas älter, aber dadurch nicht weniger aktuell.
Ab 2003 wurden in Deutschland schrittweise die analogen Sender auf digitales Fernsehen umgestellt. Die Umstellung begann in den Großstädten. Dort nahmen jedoch gleichzeitig stetig die Hochfrequenzimmissionen im öffentlichen und im privaten Raum zu. Daher konnte die auftretende schleichende Verschlechterung des Gesundheitszustandes von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Ballungsgebieten keiner einzelnen Ursache zugeordnet werden.

Am 29. Mai 2006 gingen in einer bislang mobilfunkarmen Gegend in der hessischen Rhön zwei digitale Fernsehsender (Heidelstein, Kreuzberg) in Betrieb. Aus einem Umkreis von über 20 km wurden folgende, schlagartig aufgetretene, Symptome berichtet:

ständige Kopfschmerzen, Kopfdruck, Benommenheit, Schlafstörungen, Unfähigkeit klar zu denken, Vergesslichkeit, Nervosität, Gereiztheit, Engegefühl in der Brust, Herzrasen, Kurzatmigkeit, depressive Stimmung, völlige Antriebslosigkeit, Verlust des Mitgefühls, Brennen der Haut, inneres Brennen, Schwäche in den Beinen, Gliederschmerzen, stechende Schmerzen in verschiedenen Organen, Gewichtszunahme

Vögel hatten den Ort verlassen. Katzen waren träge geworden und liefen kaum noch in den Garten. Ein Kind hatte sich das Leben genommen, ein zweites Kind hatte es versucht.

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=489

 

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