Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

passend zum Wetter…..der Regen Raga

2 Kommentare

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Ich mag die Musik der Ragas.

Ich mag die Harmonien, als auch die Disharmonien die diese Ragas mit formen.

Es gibt Ragas die für bestimmte Tageszeiten gedacht sind und mit ihren Rythmen, dem Klang der unterschiedlichen Instrumente, auf unser aller Wohlbefinden einwirken, harmonisieren, anregen, beruhigen und unseren Geist öffnen.

Doch hier erst einmal etwas über die Ragas und Talas……

Raga und Tala

Raga und Tala sind die melodischen Grundstrukturen der klassischen indischen Musik, welche und legen fest, welche Töne zu einem Musikstück passen.

Was sind Raga und Tala?

Der Raga ist die melodische Grundstruktur der klassischen indischen Musik und legt fest, welche Töne zu einem Musikstück passen. Man könnte ihn auch als „Klangpersönlichkeit“ bezeichnen, die einer feststehenden Tonskala zugeordnet ist, ähnlich, wie es bei den westlichen Tonarten der Fall ist. Der Raga bestimmt ein Musikstück, die Melodie und die Ornamentik und legt die Spielvorschriften für bestimmte Töne fest. Hauptbestandteil des Ragas sind zwei Haupttöne, damit beginnt und endet die Melodie. Ragas werden meistens einer bestimmten Tageszeit (Morgen, Mittag, Abend) oder Situation zugeordnet, unter Berücksichtigung der damit verbundenen Emotionen. 2-3 Ragas werden für ein Konzert, nach Tages- oder Jahreszeit, ausgesucht, mit traditionell festgelegten auf- und absteigenden Tonfolgen aus 6-8 Tönen. Die Auswahl nach Tageszeiten rührt aus der alten Tradition, in der die Ragas an die verschiedenen Tageszeiten gebunden waren und nur dann aufgeführt werden durften. Nach alten Überlieferungen und Schriften existieren mehr, als 16.000 verschiedene Ragas, von denen heute noch ca.100 tatsächlich gespielt werden.

Eine westliche Tonleiter ist so aufgebaut, dass sie maximal 12 Töne pro Oktave benutzt. Mikrotöne, auch Shrutis genannt sind für die indische Musik ausschlaggebend. Hier wird eine Oktave in 22 Schritte unterteilt. Eine Tonleiter (Skala) hat 7 Haupttöne (Svaras).

So ein schöner Raga in Stille genossen, morgens nach dem Aufwachen, abends um zur Ruhe zu kommen, nach einer Meditation oder in der Wanne oder wenn man am Arbeiten ist, lässt uns jeglichen Stress vergessen.

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meine wunderschöne Orchideenblüte

Ein wenig mehr noch findet ihr im Originalbeitrag HIER

Es gibt Menschen, einige Biobauern zum Beispiel, die ich kenne, die lassen Ghandarva Veda Musik den ganzen Tag im Stall laufen oder, wenn die Kühe auf der Weide sind, im gesamten Hausgebäude. Man spürt die angenehme und entspannte Athmossphäre, wenn man ihren Hof betritt.

Auch ich hatte vor einigen Jahren mich, meine Wohnung und meine Pflanzen damit bereichert…….leider einige Zeit wieder vergessen, bin ich jetzt dabei es wieder zu kultivieren.

❤  Erfreut euch am Regenraga  ❤

 

 

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2 Kommentare zu “passend zum Wetter…..der Regen Raga

  1. Bitte sehr liebe Petra, es macht mir Freude Menschen so etwas Feines näherbringen zu dürfen.
    Da ich seit vielen Jahren Transzendentale Meditation ausübe, zwar nicht mehr so ganz regelmässig wie früher, habe ich dennoch den Bezug zum Veda nicht verloren. Diese Musik charakterisiert für mich eine Zeit, wo das Leben noch heil zu sein schien ( na ja, für damals es auch tatsächlich für mich so war )
    Die Meditationen, das ZUsammenkommen von gleichgesinnten Menschen, den Yogakursen an denen ich teilnahm oder sie bekocht habe, all das ist eine schöne Erinnerung für mich.
    Selbst die tiefgehenden Seminare, die alles andere als spirituell abgehoben waren. sondern uns meist mit den täglichen Konditionierungen und Verhaltensweisen unseres Egos konfrontierten, haben mir immens viel gegeben.
    Die indische traditionelle Musik war immer dabei 🙂

    Ich weiss noch als ich zu einem Sitar, Santoor und Tabla Abend war mit dieser Musik, da war eine kraftvolle Energie im Raum, und die Musiker waren zwar sehr traditionell, doch zum Schluss spielten sie ein Stück aus dem Blues / Jazz Bereich, dass uns Hören und Sehen verging, einfach genial……so beide Seiten, die Tradition als auch die Moderne so nebeneinander zu sehen, ich möchte fast sagen so miteinander zu sehen.

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  2. Wieder was gelernt, genauer gesagt erst mal gehört.
    Während ich schreibe höre ich den/die/das RegenRaga.
    Sehr feine Stimmungen.
    Deine musiktechnischen Ausführungen bereichern das Hörerlebnis und bringen Bewußtsein oder Bewußtwerden in Bereiche, die mir bis dato fern gewesen waren.

    Danke, mariettalucia 🙂

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