Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

Die Babuschkas von Tschernobyl – Leben in der Todeszone

Ein Kommentar

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russische Babuschkas – gefunden bei Pixabay

Diese ineinanderverschachtelten Figuren heissen Matrjoskas und werden irrtümlicherweise auch als Babuschkas bezeichnet.

Doch Babuschka bedeutet eigentlich Mütterchen, eine liebevolle Bezeichnung für ältere Frauen oder Omas.

Hier sind sie auf den Figuren noch zusätzlich verziert mit einer Eule, die für Weisheit im Alter steht.

Die Babuschkas von denen ich gleich berichten möchte, die haben diese Weisheit, obwohl manch Eine von Ihnen nicht schreiben kann…..aber Weisheit hat nichts mit gelernten Buchstaben zu tun, sondern mit gelebtem Leben voller Geschichten und Erfahrungen.

Mein Dank gilt LaVida, die mich auf dieses Video aufmerksam gemacht hat.

Vielen Dank dafür ❤

Ich weiss noch genau, wie gross das Erschrecken in der Welt war, wie schnell man doch selbst betroffen sein kann, denn…….Radioaktivität kann nicht begrenzt werden nach solch einer Katastrophe. Sie kennt keine Grenzen, wandert einfach dorthin, wohin sie der Wind weht.

Es ist jetzt 30ig Jahre her, dass das Unglück von Tschernobyl geschehen ist.

Wie kam es dazu ?

Das fatale Experiment
Bereits am 25. April 1986 sollte im 4. Block ein Experiment stattfinden, bei dem überprüft werden sollte, ob die Turbinen bei einem kompletten Stromausfall im Kraftwerk noch genügend Strom liefern können, um die Notkühlung des Reaktors zu gewährleisten. Um das Experiment unter realistischen Bedingungen stattfinden zu lassen, wurde das Notprogramm „Havarieschutz“ abgeschaltet, in dem alle wichtigen Sicherheitseinrichtungen wie die Notkühlung und das Einfahren der Bremsstäbe zusammengefaßt sind. Doch der Beginn des Experiments wurde verschoben, so dass die unvorbereitete Nachtschicht des 26. April die Durchführung eines Experiments übernahm, dessen Versuchsanordnung den Reaktor praktisch schutzlos gemacht hatte.

Je nach Standpunkt der Betrachter schwanken heute die Zahlen über alle Tschernobyl-Opfer zwischen 10.000 und über 250.000! Genau wird man es nie herausfinden.

Tschernobyl Unfall / kompletter Artikel

Widersprüchlich sind auch die Aussagen der Mediziner und Wissenschaftler, was die Gefährlichkeit der radioaktiven Strahlung angeht. Studien werden herangezogen, mal für den Einen, mal für den anderen Aspekt, gerade so wie es passend ist…

Man weiss auch nicht genau, warum manche Menschen an der Radioaktivität leiden und sterben, und manche nicht, so wie diese Babuschkas.

Vielleicht sind doch unsere Ängste, unsere psychische Verfassung stärker mit einzubeziehen, was Heilung und gesund sein und bleiben angeht. Diese Frauen essen all das, was strengstens verboten ist, da es die höchste Strahlenbelastungen haben soll. Sie kümmern sich nicht darum, leben ihr Leben weiter, so gut es ihnen möglich ist. Es ist ihre Heimat und ich glaube, dass der Heimatgedanke und der gemeinsame Focus dort selbstbestimmt wohnen zu wollen, ein wichtiges Element für ihren Organismus ist.

Ein berührender Film über die Babuschkas in Tschernobyl….

 

 

 

 

 

 

**** Leuchttürme leuchten gern auf strahlende Frauen (womit nicht die Radioaktivität gemeint ist ****

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Autor: mariettalucia

Aaaaalso......um das mal klarzustellen: DAS bin ICH nicht ;-) Aber es war mal eine Schneeschwemme im Süden der Republika und irgendwie musste ich den Schnee auf der Terrasse dezimieren......daraus wurde meine SCHNEEKÖNIGIN :-D

Ein Kommentar zu “Die Babuschkas von Tschernobyl – Leben in der Todeszone

  1. Tschernobyl und der verdammte Krieg in der Ukraine – beides auf dem selben Spielfeld. Ich zermarter mir das Hirn, was da wirklich dahinter steckt.

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