Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

Gutes Leben – Konsum minimalisiert – 3 unterschiedliche Erfahrungen

5 Kommentare

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Konsumtempel und seine normierte und verpackte Ware – Bildquelle pixabay

Hallo liebe Blogleser….

Da ich mich selbst in einer Umorientierungsphase befinde, hat mich es mich motiviert, mal im Netz nach einigen Fundstücken zu suchen, in denen Menschen eine andere Sicht auf ihr Konsumverhalten werfen und auch das Wagnis eingegangen sind, ganz anders leben zu wollen.

Dass es meist jüngere Menschen sind, die Nase gestrichen voll haben von unserer Wegwerfgesellschaft und dem Zwang sich kaputt und krank arbeiten zu müssen, liegt nahe….denn sie haben nicht wie ihre Eltern oder Grosseltern Wiederaufbau betreiben müssen, sondern wurden in unsere Wohlstandsgesellschaft hineingeboren, wuchsen damit auf.

Sie konnten somit eine ganz andere Sicht auf all das haben……leider nutzen Wenige bisher ihr Potential dafür aus, doch langsam werden es mehr…..Viele schlafen jedoch noch und träumen den bequemen Konsumtraum.

Überall in der Welt gibt es diese kleinen Gruppen, die sich wieder mehr auf die elementaren Dinge besinnen, um eine Gesellschaft zu erneuern, die von gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist und nicht von Ausbeutung…..was, wie man in dem einen Beitrag sieht, nicht immer ganz einfach ist.

Wie seh die Muster unserer Erziehungsgedanken noch drin ist in uns, das merkte ich als ich mir das erste Video anschaute. Irgendwann kam mir der Gedanke

„ja, wenn man jung ist , dann geht das Alles, aber was macht ihr im Alter, wenn ihr Rentner seid? „

Anstatt zu denken „prima, wir haben dann ein bedingungsloses Grundeinkommen für Jeden, was wiederum solch eine Lebensweise für uns Alle möglich macht“  denke ich das Negative…….unglaublich !!!!

Was können WIR tun ?

Zuerst einmal junge Menschen ermuntern, die solch einen Lebenwandel anstreben, so wie die Eltern des einen Paares es getan haben.

Wir können selbst bei uns schauen, wie wir uns vom Konsum distanzieren und bei jedem neuen Kauf eines Artikels fragen : Brauche ich das jetzt wirklich ? Muss ich im Supermarkt alles kaufen oder gibt es auch andere Möglichkeiten, wie den regionalen Bauern Unterstützung zu geben, auf dem Markt einzukaufen, die grünen Kisten zu bestellen….dann könnte der Konsumtempel eher so ausschauen

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Marktgemüse, nicht normiert und unverpackt – Bildquelle pixabay

Wir können uns mit der Lektüre alternativer Lebensformen beschäftigen, mit Resilienz,  uns in alternative Blogs einbringen, die Autarkie im Focus haben.

Wir können aber auch uns mit den Lebensformen unserer Gross und Urgrosseltern beschäftigen, die zwar wie wir heute in den Zwängen des Kapitals steckte, aber dennoch gute Ansätze hatten, bzw. haben mussten, was autarkes Leben angeht.

In diesem Sinne……lasst euch inspirieren die Filme anzuschauen und sie weiterzureichen als Gedanke für eine bessere und gesündere Welt.

Wie mit Allem muss man es nicht genau SO nachmachen, manchmal ist auch ein gesunder Mittelweg die Möglichkeit, denn nicht Jeder kann so krasse Schnitte vollziehen.

Doch darin liegt auch die Gefahr, dass man es sich auf dem Mittelweg bequem einrichtet….

 

 

 

 

und manchmal hilft nur der radikale Schnitt, wenn alles über dem Menschen zusammenbricht, so wie hier bei Daniel….

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5 Kommentare zu “Gutes Leben – Konsum minimalisiert – 3 unterschiedliche Erfahrungen

  1. Super GinW, ich habe zwar schon reduziert an Technik, aber immer noch gibt es Dinge die sich nicht so gut ersetzen lassen momentan……aber, ich arbeite daran.
    Ich glaube ich sollte auch des Öfteren mal schauen ob jemand im Spam gelandet ist…..vergess das immer.
    Wie gut dass es Piet immer macht, der ist mit der Suchtechnik mehr vertraut. 🙂

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    • Das Umdenken beginnt bekanntlich im Kopf und damit ist der erste Schritt getan, eh Du Dich versiehst, hast Du Dein ganzes Leben umgekrempelt. Hätte mir jemand vor ein paar Jahren gesagt daß ich heute genauso lebe, ich hätte mir an die Stirn getippt.

      Danke an Piet, daß er meinen Beitrag vor dem Spam gerettet hat.

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  2. Ich kann von mir behaupten daß ich Verbraucher und nicht Konsument bin, Müll haben wir kaum – wir verwenden eigentlich alles bis nichts mehr geht. Gern greife ich auf gebrauchte Dinge zurück, bei Klamotten hats den Vorteil daß schon jemand so nett war und allerlei Giftstoffe herausgewaschen hat – auch störts mich weniger, da ich es aus der Kindheit nicht anders kenne.

    Bei uns ging das mit der Ernährungsumstellung einher, daß Verpackungen wie TetraPack (die größte Lüge seit dem grünen Punkt), Konservendosen und PET Flaschen auszogen und nicht wieder kamen.
    Im Zuge der Krisenvorsorge kam dann hinzu, daß Küchengeräte ohne Strom sehr sinnvoll sind, also zog da auch einiges ein.

    Ganz ohne Konsum sind wir nicht, aber näher dran als manch anderer.

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