Leuchtturm Netz

Was hinter den Kulissen läuft

Die Art der Menschenhaltung ist an seinem Ende angelangt

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Sklavenketten – Bildquelle gefunden auf Pixabay

Definition von Versklavung und Sklavendasein, gefunden bei der Seite DUDEN

  1. (besonders früher) völlige wirtschaftliche und rechtliche Abhängigkeit eines Sklaven von einem Sklavenhalter
    1. (oft abwertend) starke Abhängigkeit von jemandem oder etwas
    2. (oft abwertend) harte, ermüdende Arbeit

man könnte auch sagen

Knechtschaft, Unfreiheit, Unterdrückung, Zwangsarbeit

Nun ist es gar nicht so einfach, sich aus dem inszenierten Sklavendasein der heutigen Zeit zu verabschieden, schon gar nicht wenn man direkt in diese Versklavung hineingeboren wurde, gar nichts Anderes kannte als Dieses.

Wie viele Jahre bin ich nun schon dabei und versuche dem zu entrinnen…..und habe es bis heute nur ansatzweise geschafft.

Woran das liegen könnte….?

Ich denke es liegt daran mit, dass ein Sklave nur Sklavenhaltung und Ausübung gelernt hat. Er oder sie wissen gar nicht, was sie stattdessen an Arbeit auf den Weg bringen könnten. Und selbst diejenigen, die meinen mit einer Selbstständigkeit dem Kreislauf zu entrinnen, sind noch mehr darin gefangen, da sie zusätzlich noch dem Druck der Lebenserhaltung verstärkt ausgesetzt sind, durch regelmässige Steuerangaben und viel Freizeit einbringen zu müssen. Der Verlust von privatem Miteinander ( Familie, Freunde, sozialem Miteinander ) setzt zusätzlich dem „Selbst-ständigen“ weitere Ketten an, die dann in einer Überbelastungssituation enden wie Burnout oder schweren Krankheiten; psychogene Auswirkungen sind dann die Folge……

Selbst und ständig, das passt, denn das Selbst wird nicht für eigene Entwicklung genutzt, sondern für ständiges Präsentsein der Sklavenhalter, dem sogenannten Staatssystem.

Dieses gute Video zu unserem Sklavendasein fand ich eben auf der Seite Bumi Bahagia. Besser kann man es glaub ich kaum erklären.

Lasst uns anfangen das Sklavendasein zu beenden.

Und macht Euch keinen Druck……denn alles beginnt mit einem ersten Schritt. Sei es, dass man sein Konsumverhalten ändert, nicht mehr kauft um des Kaufens Willen oder gewisse Defizite mit Kaufen zu befriedigen versucht, sondern weil man kauft, was man wirklich braucht und was nachhaltig vorhanden ist. Lieber Qualität als Quantität.

Man kann sich auch distanzieren vom System, indem man die Arbeitszeit reduziert. Klar, das heisst Einschränkungen hinnehmen, was die Finanzen angeht…..aber ich kann Euch sagen, es ist die Sache wert !  Und wisst ihr was ? Man kann sogar, ohne zweimal im Jahr nach Malle oder die Kanaren zu fliegen, glücklich sein.

Man kann schauen ob sich irgendwo eine kleine Parzelle bietet, auf der man selbst anbauen kann; man kann beim Bauern um die Ecke kaufen anstatt im Billigsupermarkt oder im kostenhöheren Bio Supermarkt ( für die Alternativen Öko Bewussten 😉 ) Beim Einkaufen mehr regionale Produkte fördern und den Bauern oft genug sagen wie wichtig ungespritzte und nicht genveränderte Produkte sind…….Freunde animieren es gleichzutun. In vielen grossen Städten gibt es die „grünen Kisten“, Bio Produkte regional und auf die Bedürfnisse der Besteller adaptiert, wie z. B. im Frankfurter Raum die Firma

Paradieschen – der Biolieferservice 

Ein weitere Punkt ist unser Gesundheitssystem oder sagen wir mal besser Gesundheitsmangelsystem…..wie ein guter Freund von mir zu sagen pflegt. Mit jedem Arztbesuch, der nicht wirklich sein muss, pflegen wir dieses Sklavensystem weiter. Ich sehe es in meinem Beruf der Pflege, ein super anschauliches Sklavensystem  übrigens, denn da muckt kaum einer auf !

Unsere Krankheitszahlen sind horrend, da die Menschen am Limit arbeiten. Folge davon ist man wird krank…….würde man dahinter schauen, dann würde man die Ambivalenz erkennen. Oft sind es die Menschen, die nicht mehr können und wollen, die aber auch nicht auf ihr Vollzeitgehalt verzichten wollen. Damit belasten sie aber zusätzlich diejenigen die ganz bewusst in Teilzeit gegangen sind, damit sie Distanz zum Job haben. Diesen offeriert man dann zum Dienst zu kommen, damit die Versorgung der Patienten gewährleistet ist. In Deutschland fehlen zur Zeit 70 000 Pflegestellen, wahrscheinlich sogar mehr.

Es vergeht kaum ein Freizeitraum, in dem man nicht angerufen wird um zum Dienst zu kommen, zu viele Menschen fallen um, wenn sie an der Grenze sind. Wir sind zudem geprägt von einem grossen Schuldbewusstsein, in diesem Fall heisst das „wer kümmert sich dann um die patienten denen es so schlecht geht?“ oder “ wie sollen die restlichen Kollegen das nur schaffen? “ Damit nähren wir aber nur weiter dieses System, welches dafür sorgt, dass wir in Zukunft die Bedürftigen sind, die Gesundheitsmangelhäuscheninsassen…

Ich selbst habe eine hohe Toleranzschwelle was krank sein angeht, ist nicht unbedingt von Vorteil für mich…..aber ich mag keine Arztpraxen, allein der Aufenthalt des Wartens gibt mir ein Gefühl von Kranksein…..in dem Status möchte ich aber nicht sein.

Ich möchte sagen, dass alle Berufsgruppen, die einen direkten Kontakt mit Menschen und derem sozialem Miteinander haben , von dieser Versklavung massivst betroffen sind. Menschen die zwar auch im Hamsterrad laufen, jedoch nicht in einer Schuldverstrickung drin sind, die haben es etwas einfacher, denn es leiden keine Menschen darunter, wenn sie ihrem Arbeitsplatz fernbleiben….im schlimmsten Falle werden sie gefeuert und landen in Hartz 4, dann ist das Hamsterrad dicht, kein Entrinnen mehr.

Dieses gute Video zu unserem Sklavendasein fand ich eben auf der Seite Bumi Bahagia. Besser kann man es glaub ich kaum erklären.

Titel : Die Art der Menschenhaltung ist an seinem Ende angelangt

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