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Was hinter den Kulissen läuft

Ungehörigkeiten aus dem Politkabarett – rassistisches Autokennzeichen im Werbespot – EDEKA entschuldigt sich

10 Kommentare

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Manchmal, nein nicht manchmal, immer öfter fällt mir dazu nur ein….frage ich mich, welche Droge ihnen täglich in ihr Frühstücksmüsli getan wird oder in ihr kabbalistisches Morgengebet, welches solch einen Schwachsinn ( anders kann und will ich es nicht bezeichnen) hervorbringt.

Das ist das Manager Magazin ????

Da frage ich mich schon, welch Manager daraus resultieren, die solch einen Blödsinn auch noch unterstützen.

Das Einzige was mich daran erschüttert ist, dass eine kabbalistische Zahlenkombination von einer gewissen Frau Bamberger-Stemmann in Relation gebracht wird und mit Nazisymbolkraft behaftet wird…..

Copyright:

Sabine Bamberger-Stemmann ist seit 2004 Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg. Sie ist Historikern und Slawistin mit den Spezialgebieten Minderheiten- und Migrationsforschung sowie Ostmitteleuropa und deutsch-polnische Beziehungen.

Hier einen Auszug aus dem Artikel von ihr, geschrieben im Manager Magazin vom 23.11.2016

Bamberger-Stemmann: Das ist das Kennzeichen „MU SS 420“ Die Buchstaben SS sind gerade wegen der Anlehnung an die NS-Zeit in Deutschland im Autokennzeichen verboten. Da das verboten ist, ist es nicht vertretbar, das in einem Werbespot zu nutzen, auch wenn es sich um ein fiktives Kennzeichen handelt. Die 420 ist eine aus dem angelsächsischen Raum stammende, in rechten Kreisen auch hierzulande gängige Abkürzung für Hitlers Geburtstag am 20. April.

mm.de: Für diese beiden Codes ist Edeka bereits kritisiert worden. Manche sagen, die Zahlenkombination könne auch auf den Cannabis-Tag hindeuten, der ebenfalls mit der Zahl 420 arbeitet. Was haben Sie noch gefunden?

Bamberger-Stemmann: Den Verweis auf den Cannabis-Tag halte ich im Zusammenhang mit den Buchstaben SS, den wir vor uns haben, für konstruiert. Denn das zweite Autokennzeichen, das im Spot zu sehen ist, zeigt ebenfalls Zahlenkombinationen, die in der rechtsextremistischen Szene verwendet werden. Das Nummernschild laut „SO LL 3849“.

Und für die, die noch weiter den Kopf schütteln wollen geht’s hier weiter zum kompletten Artikel

Nazi-Codes in Edeka-Spot? „Es ist erschütternd“

und hier das Video welches ja so rassistisch ist in seinen Darstellungen….

 

EDEKA hat übrigens von mir schon eine Nachricht zur Entschuldigungsgeschichte bekommen, bin gespannt ob ich Antwort darauf erhalte……

 

 

 

**** Leuchtürme, wenn sie ihren Leuchtturm schütteln könnten, würden manchmal gar nicht aus dem Schütteln herauskommen… ****

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10 Kommentare zu “Ungehörigkeiten aus dem Politkabarett – rassistisches Autokennzeichen im Werbespot – EDEKA entschuldigt sich

  1. Jetzt verfolgt mich dieser Unsinn schon… Wenn ich das nächste Mal mit irgendeiner Servicestelle telefoniere und die mich des Datenabgleichs wegen nach meinem Geburtstag fragen, sag ich einfach: Darf ich Ihnen leider nicht sagen, ist nämlich politisch unkorrekt.

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  2. Man hat auch gerade keine anderen Probleme als in Kennzeichen was auch immer zu sehen.

    Weitaus interessanter finde ich allerdings daß ein sog. Extremismusexpertin Nazithematik erkennt. Ob diese Frau wohl weiß für was NAZI die Kurzform ist? Für Nationalsozialist ganz sicher nicht.

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    • Naja, ginw, diese Dame ist (un-)professionelle Linksextremistin, versteht offensichtlich nichts von ihrem eigenen Fach und von der anderen Seite schon gar nichts. Billige Kabbala Zahlentricks, wilde Spekulationen, Zurechtbiegen von an den Haaren herbei gezogenen Dingen.

      Und der Steuerzahler zahlt für diese inkompetenten Antifanten. Wie durchgreifend ist die Macht der Zios heute geworden.

      Es ist erstaunlich wie massiv die Zios in Deutschland im Moment ihre Hasspropaganda-Linken aktivieren, Frau K. von der AA Stiftung hat von der Polizei sogar einen Orden gekriegt.Trotz nachgewiesener völliger Inkompetenz und Ineffizienz. Alles erlogen. Einfach hier nach Kahane suchen.

      Naja und ob es jetzt National Zionist heisst, oder wie auch immer, ist heute unwichtig geworden, weil reine Wortwaffe. Dumm, arrogant und bedeutungslos wie Nazi. Manche sagen ist genau so eine eine Abkürzung wie Sozi damals.

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  3. Gewaltig Kopfschüttel … hab´s geteilt bei FB …

    Bin auch gespannt, ob du ne Antwort bekommst, Piet.

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    • Liebe Renate, danke für’s Teilen und danke für Deine Aufmerksamkeit.

      Egal, wie eine mögliche Antwort ausfällt, sie kann und wird weder entschuldigend noch einsichtig sein. Das darf die gar nicht 😉

      Vielleicht „eskaliert“ das ja in der Chefredaktion, das mail wird mehrfach gelesen und vielleicht zusammen mit anderen, ähnlichen Reaktionen auf den Artikel. Und vielleicht stutzt ja jemand. Dies ist meine Hoffnung. Wenn auch nur ein kleiner Teil davon eintrifft, ist schon viel erreicht.

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  4. Sehr gut geschrieben Piet!

    Es kann nicht angehen, dass sich eine gewisse Spezies Mensch dermassen in unser Leben eingreift, auf Grund von Paranoia, die aus dem „Opferkomplex“ aus altüberlieferter Verfolgungszeit resultiert.

    Ich war mehr als erschüttert, als ich es gelesen habe.

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    • @ML: Es sind mental vorpubertierende „Kinder“. Unfähig, eigenständig zu denken und zu fühlen. In ihrem Anti-Sozial Studium antrainierte inhaltlich irrelevante und falsche Aussagen mit Emotionsbomben zu versehen und einem emotional vorgeschädigten Publikum unter die Haut zu jubeln. Hinterhältigste Kriegführung. Der Feind in unserem Land. Woher dieser tiefe Hass ?

      Nein, ich vergebe ihnen nicht, denn sie wissen genau, was sie tun.

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  5. @MariettaLucia, auch mir ist dieser Zio-linke Hetzartikel aufgefallen, eigentlich gar nicht so im sonstigen Stil des MM, habe gestern folgende eMail an die Chefredaktion geschrieben. Ich gehe nicht davon aus, eine Antwort zu erhalten, aber vielleicht wird der Artikel gelesen, von wem auch immer und ich konnte einen weiteren kleinen Impuls setzen:

    Sehr geehrter Herr Clausen,

    ich lese seit vielen Jahren das Manager Magazin wegen seiner seriösen und ausgewogenen Berichterstattung.

    Der genannte Artikel fällt für mich deutlich aus diesem Rahmen. Ich bin weit weg von rechter Szene, Nazis und allem, was damit zusammenhängt. Vor allem verabscheue ich rechts- und linksextreme Hasspropaganda.

    Doch zurück zum eigentlichen Thema:

    Im Interview von Alexandra Knape kommt Extremismusexpertin Frau Dr. Sabine Bamberger-Stemman zu Wort, die sich mit einer mehr als fragwürdigen Methodik als Institutsleiterin darstellt. Gleich zu Anfang behauptet sie, bestimmte Buchstabenkombinationen seien in KfZ Kennzeichen „verboten“. Dies ist falsch und Irre führend. Zitat: „SS“, „KZ“, „HH“:“ Diese Autokennzeichen sind nach Meinung bestimmter Politiker und Behörden nicht politisch korrekt“. Das ist alles: Nach Meinung bestimmter Politiker und Behörden nicht politisch korrekt. Quelle: http://www.focus.de/auto/news/autoabsatz/ss-kz-oder-hj-laender-pruefen-verbot-von-sittenwidrigen-kfz-kennzeichen_id_3658410.html

    So genannte „Nazi Codes“ werden willkürlich definiert, z.B. die „420“. Sie definiert es standhaft als Hitlers Geburtstag, wobei überall im Netz nachzulesen ist, dass mit „420“ der US-Amerikanische Cannabis Tag gemeint ist, wobei Cannabis in einigen Bundesstaaten bereits legalisiert ist. Doch das wischt sie nonchalant vom Tisch.

    Und so geht es weiter, es werden Zahlencodes nach Kaballa-Mystik an den Haaren herbei gezogen, Buchstabenkombinationen willkürlich umgedeutet.
    Zitat: „Die Zahl 84 steht für „Heil Deutschland“. Sie ist umrahmt von den Zahlen 3 und 9. Die 39 steht für „Christliche Identität“ oder „Christian Identity“. Dies bedeutet in rechten Kreisen im Umkehrschluss Antisemitismus.

    Sie will sagen, dass christliche Identität automatisch Antisemitismus bedeutet? Und das Ganze noch „Heil Deutschland“ einrahmt? Sogar die „altmodische Version von „Mensch-ärgere-Dich“ dient ihr als Angriffsziel. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

    Mein Fazit: Es ist erschütternd. Schlecht bis gar nicht recherchiert. Eine Extremismusexpertin vom extremen linken Rand. Von den Steuerzahlern finanziert. Und Kollegin Knape übernimmt es ungeprüft 1:1. Da drängt sich mir der Verdacht auf, ob es inzwischen „Mode“ geworden ist, große deutsche Unternehmen einfach so mal massiv anzuschiessen.

    Wer sich den Edeka-Spot unvoreingenommen anschaut, sieht leicht, dass MUSS und SOLL als Gegenüberstellung aus dem Weihnachtsstress heraus, hin zu einer entspannten, familienbetonten Weihnachtszeit führen sollte. Alle darüber hinaus gehenden Interpretationen sind nach meinem Dafürhalten willkürlich und unbegründet.

    Vielleicht sollte man sich wirklich überlegen, die Wörter „Muss“ und Soll“ und viele andere zu verbieten, weil sie bestimmte Buchstabenkombinationen enthalten. Hierfür gibt es schließlich eine weitere, aus Steuern finanzierte Einrichtung, die „Ergebnisse“ vorweisen muss.

    Sehr geehrter Herr Clausen, bitte entschuldigen Sie meine so direkte Meinungsäusserung, schliesslich ist dieser Artikel ja über den Schreibtisch der Chefredaktion gegangen. Mögen Sie mir Ihre persönliche Meinung mitteilen, sie interessiert mich sehr ?

    Mit freundlichen Grüßen.

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